Die Familienmitglieder der Hermanssons treffen sich im schwedischen Kymlinge zu einer Geburtstagsfeier. Am nächsten Morgen ist ihr Sohn Walter, seit einem obszönen Fernsehauftritt landesweit bekannt, spurlos verschwunden. Kurz darauf wird auch der Vorzeige-Enkel Henrik vermisst. Der unkonventionelle Ermittler Gunnar Barbarotti übernimmt den Fall, kommt aber nicht so richtig voran. Erst Monate später taucht Walters Leiche auf, nur von Henrik fehlt noch immer jede Spur. Barbarotti kommt ins Grübeln: Gibt es zwischen beiden Fällen überhaupt einen Zusammenhang?

Håkan Nesser gilt neben Henning Mankell als einer der besten Krimi-Autoren Schwedens. Deutschen TV-Zuschauern ist der 1950 in Kumla geborene Schriftsteller besonders durch die zahlreichen Verfilmungen um seine Romanfigur Van Veeteren ein Begriff, man denke nur an "Håkan Nesser - Die Frau mit dem Muttermal", "Håkan Nesser - Das vierte Opfer" oder "Håkan Nesser - Moreno und das Schweigen". Mit "Mensch ohne Hund" begann Nesser schließlich 2006 eine neue Krimi-Reihe um den Ermittler Gunnar Barbarotti, der in einer fiktiven schwedischen Stadt das Verbrechen bekämpft. Regie-Routinier Jörg Grünler ("Lutter - Um jeden Preis", "Romeo und Jutta") nahm sich dieser literarischen Vorlage an und machte aus dem ungewöhnlichen schwedischen Bestseller eine stimmungsvolle Krimi-Verfilmung mit Sylvester Groth in der Hauptrolle.