Die Beischlafdiebin Inge Meier und die Spionin Rita Müller-Eisert treiben zehn Tage lang im karnevalistisch-kapitalistischen Frankfurter Chaos ihr Unwesen. Die eine bereichert sich an den Brieftaschen ihrer Bettgenossen, die andere irrt als DDR-Agentin durch die Mainmetropole.

In einer apokalyptischen Montage zeigen Alexander Kluge und Edgar Reitz, was das Frankfurt der frühen 70er Jahre zu bieten hat - eigentlich nichts anderes als andere Großstädte auch: tobenden Karneval, Streik an der Oper, Hausbesetzungen mit Polizeiaufgebot, Polizeipräsidenten auf SPD-Unterparteitagen und aufstrebende Jungunternehmer, die in Seminaren die richtige Arbeitsphilosophie eingetrichtert bekommen.