Paris 1926. Der erfolglose amerikanische Maler Nick Hart begegnet seiner attraktiven Ehefrau wieder, die ihn verlassen hatte und nun mit dem skrupellosen Geschäftsmann Stone liiert ist. Hart kann sich als Karikaturist kaum über Wasser halten, und seine Agentin macht ihm das Angebot, drei berühmte Gemälde zu fälschen. Als er erfährt, dass Stone der interessierte Käufer ist, willigt er ein. Stone, im Glauben, drei wertvolle Gemälde erstanden zu haben, kann bald nicht mehr zwischen Original und Fälschung, Realität und Illusion, Kunst und Künstlichkeit unterscheiden.

Anspruchsvolles Kino mit Unterhaltungswert. Alan Rudolph gelingt hier ein liebevoll detailreiches Bild der schrägen Künstlerszene in den Wilden Zwanzigern. Der Originaltitel "The Moderns" (unter dem der Film auch in den deutschen Kinos läuft) verweist auch auf aktuelle Bezüge: In einer Einstellung schwenkt die Kamera auf eine Theke, und plötzlich sieht man Punks der 80er Jahre daran stehen. Durch diesen raffinierten Kunstgriff macht Rudolph klar: So abgefahren wie diese Typen aus der Pariser Kunstszene nach dem Ersten Weltkrieg könnt ihr trotz eurer Punkfrisuren niemals werden.