Der alte und stets korrekte Bibliothekar Reinhold Colbus erbt ein kleines Aktienpaket. Der Kurs der Aktie ist schwach, Colbus will sie verkaufen. Als er hört, dass das Unternehmen sich mit Walfischerei beschäftigt, denkt er nicht mehr daran, die Wertpapiere zu verkaufen. Er will in die Antarktis zu "seinen" Walen. Von da an ist nichts mehr wie es war. Sogar der Aktienkurs reagiert angesichts der Aktivität von Colbus. Über Nacht kauft die Nation Aktien der Firma. Der Kurs steigt massiv, doch kurze Zeit später geht das Unternehmen trotz aller Bemühungen in Konkurs. Es erfolgt eine Versteigerung der Firmenreste, bei der Colbus für 12000 Mark ein altes Schiff ersteigert, die "Walburga VII". Das Schiff existiert vorerst nur auf einem Gemälde. Colbus macht sich auf die Suche und findet das Schiff schließlich in Amsterdam. Ein alter, verrosteter Kahn, auf dem sich Hippies einquartiert haben...

Rainer Erler ("Das blaue Palais", "Die letzten Ferien", "Fleisch") inszenierte eine witzige Aussteigerstory mit satirischer Note. Der Regisseur, Schriftsteller und Filmproduzent lernte bei Eric Pommer (Produzent des legendären "Der blaue Engel") das Produzieren von Filmen. In Rudolf Platte hat Erler die ideale Besetzung des Reinhold Colbus gefunden. Interessant: Hier spielt der damals noch unbekannte Jeroen Krabbé die Rolle des Holländers Jan.