Der Fotograf Alfred ist der apathische Freund der selbstsicheren Patsy. Er reagiert auf nichts, läßt sich zusammenschlagen, zeigt weder Freud noch Leid, knipst seine Bilder herunter und bleibt bei seinen ewigen Motiven. Er belichtet nur Fäkalien. Als eines Tages seine Patsy versehentlich ermordet wird, beginnt er eine gewisse Aktivität zu zeigen, auf sinnlose Gewalt reagiert er mit ebensolcher Gegengewalt. Er kauft ein Gewehr und schießt - gemeinsam mit Schwager und Schwiegervater - harmlose Passanten ab...

Alan Arkin inszenierte mit seinem Regiedebüt eine selbst geschriebene Gesellschaftssatire. Die Geschichte ist grausam lakonisch in ihrer grotesken Bosheit. Die Normen haben sich verschoben, es gibt keine Werte mehr, das Lachen bleibt im Halse stecken. Wenn auch etwas konfus erzählt, ist das konsequent und aufregend.