Als James Dean im September 1955 mit gerade einmal 24 Jahren starb, brach für viele seiner Fans eine Welt zusammen. Das junge Ausnahmetalent, welches mit nur drei großen Filmen Kultstatus erlangte, kam bei einem tragischen Autounfall ums Leben.

"Jenseits von Eden", "... denn sie wissen nicht, was sie tun" und "Giganten" untermauerten den Ruf des Schauspielers als Rebell und Jugendidol. "Jenseits von Eden" und "Giganten" brachten ihm sogar postum zwei "Oscar"-Nominierungen als "Bester Hauptdarsteller" ein.

Ungewöhnliche Freundschaft

Anton Corbijns ("The American") Biografie mit Dane DeHaan ("The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro") in der Hauptrolle erzählt aber nicht nur die Geschichte des Hollywoodstars, sondern stützt sich auf die kurze und intensive Freundschaft zwischen Dean und dem Fotografen Dennis Stock (Robert Pattinson, "Twilight"-Saga), welcher den Rebell für das weltberühmte "TIME"-Magazin ablichtete. Im letzten Lebensjahr Deans entstanden so einige der bekanntesten Aufnahmen des Mimen, die bis heute dessen Bild in der Nachwelt prägen.

Mehr als zwei Schönlinge

Robert Pattinson arbeitet hart daran, sein Teenieschwarm-Image als Vampir aus der "Twilight"-Saga abzuschütteln. In "Life" präsentiert er sich als ernsthafter Schauspieler, der den Ecken und Kanten seiner Figur Tiefe verleiht. Als ambitionierter Fotograf steht er in der ungewöhnlichen Biografie gegenüber DeHaan seinen Mann. Dieser drückt dem getriebenen James Dean seinen ganz eigenen Stempel auf, ohne die historische Figur zu vernachlässigen.

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