Ein harmloser Dorftrottel, der wegen seiner Vorliebe für Sternzeichen den Spitznamen "Astro Göran" trägt, betritt die Sparkasse von Ystad mit einer scharfen Bombe und erzwingt die Überweisung eines kleineren Geldbetrags auf ein ausländisches Konto. Anschließend sprengt er sich vor den Augen der entsetzten Einwohner in die Luft. Kommissar Wallander, der in diesem Fall erstmals offiziell mit seiner Tochter Linda zusammenarbeitet, ermittelt rasch den Empfänger des Geldes: Eric Leike, zwielichtiger Besitzer einer dänischen Privatklinik, ist nicht begeistert, dass die Polizei sein gut gehütetes Geheimnis lüftet - "Astro Göran" war sein unehelicher Sohn. Der Fall scheint klar, doch als auch Leike durch eine Bombe stirbt, steht Wallander vor einem Rätsel...

"Mankells Wallander - Tod in den Sternen" ist ein spannungsreich inszenierter Krimi nach Motiven des schwedischen Bestseller-Autors Henning Mankell. Regie führte Jørn Faurschou ("Albert und der große Rapallo"), der auch Wallander-Episode "Mankells Wallander - Eiskalt wie der Tod" (ebenfalls 2005) in Szene setzte. Krister Henriksson ist hier nach "Mankells Wallander - Vor dem Frost" in seinem zweiten Auftritt als Wallander zu bewundern.

Foto: ARD/Degeto/Lars Høgsted