Unheimliche Ereignisse zerstören die Alltagsidylle in der südschwedischen Kleinstadt Ystad: Am Himmel tauchen brennende Schwäne auf, eine Hobbygeologin verschwindet, und in der Kirche entdeckt man eine grausam hingerichtete Gynäkologin. Mit seinem Team, das durch zwei neue Kollegen, seine Tochter Linda und den eigenwilligen Stefan Lindman, verstärkt wurde, macht Kommissar Wallander bei seinen Ermittlungen nur langsam Fortschritte, bis die Polizei nach dem Fund einer Bibel und der Entführung eines Babys einer religiösen Fanatikerin auf die Spur kommt. Als klar wird, dass die Sektierer eine Kirche in die Luft jagen wollen, in der die erste kirchliche Schwulenhochzeit Schwedens zelebriert werden soll, beginnt ein dramatischer Wettlauf mit dem Tod.

Der erste Fall, in dem Krister Henriksson Henning Mankells allseits bekannten südschwedischen Kommissar Kurt Wallander spielt. Wie in den Verfilmungen mit Rolf Lassgård gelingt es Regisseur Kjell-Åke Andersson auch hier, die mitunter düstere Atmosphäre der Romane umzusetzen. Hauptdarsteller Henriksson wurde hierzulande mit seinen Auftritten in Filmen wie "Die Rückkehr des Tanzlehrers", "Tsatsiki - Freunde für immer", "Die Treulosen" bekannt. Mit seinem Vorgänger Rolf Lassgård stand er übrigens bereits 1992 in Kjell-Åke Anderssons Tragikomödie "Mein großer, starker Vater" vor der Kamera. 2005 folgten mit "Mankells Wallander - Tod in den Sternen" und "Mankells Wallander - Eiskalt wie der Tod" zwei weitere Fälle des populären schwedischen Kommissars. In der Rolle der Wallander-Tochter Linda ist einmal mehr Johanna Sällström zu sehen, die am 13. Februar 2007 in Malmö tot aufgefunden wurde. Freunde äußerten, sie sei freiwillig aus dem Leben geschieden.

Foto: Degeto