Das frisch verheiratete Ehepaar Lori und Tom Peterson zieht aus dem Moloch Chicago in eine idyllische Kleinstadt in Arizona. In ihrem wunderschönen Haus im Grünen wollen sie die Schatten der Vergangenheit hinter sich lassen, eine Vergangenheit, in der Lori brutal vergewaltigt wurde. Von ihren Nachbarn Carl und Helen werden sie zunächst herzlich aufgenommen, doch schon bald zeigt die Idylle Risse. Während Tom für den rauen Charme des Ex-Marine empfänglich ist, misstraut Lori dem undurchsichtigen Familienvater, der mit seiner Waffensammlung protzt und nicht nur seinen kleinen Sohn einzuschüchtern scheint. Als Helen vor den Nachstellungen ihres Mannes zu Lori flüchtet, bestätigen sich deren Befürchtungen: Carl entpuppt sich als unberechenbarer Gewalttäter. Während Tom auf Dienstreise ist, verschwindet Helen spurlos. Carl behauptet, sie sei zu ihrer Mutter gefahren, doch Lori glaubt, dass er sie umgebracht hat. Mit dieser Vermutung steht sie allerdings ganz alleine, denn das Netz von Carls Freundschaften reicht vom Sheriff bis zu dem Handwerker, der für die völlig verängstigte Lori neue Türschlösser montieren soll. Ihre einzige Hoffnung ist ihre Freundin Monica, die ihren Besuch angekündigt hat ...

Dieser vorhersehbare Psychothriller voller Klischees von Joel Travolta ist reine Zeitverschwendung. Das liegt zum einen an der schlechten Drehbuchvorlage von John Benjamin Martin, anderseits aber auch den darstellerischen Leistungen der Hauptdarsteller. So sind etwa James Russo und Theresa Russell als Carl und Helen vollkommen fehl besetzt - weil unglaubwürdig. A.J. Cook als Lori sieht zwar gut aus, doch damit allein kann sie diesen drittklassigen Schmarrn nicht retten!

Foto: ZDF/ASR Imageworks Entertainment