Zwei Bergsteiger werden in der Nähe des Okutowa-Staudamms vermisst. Trotz Schneesturmwarnung machen sich die befreundeten Techniker Togashi und Yoshioka auf den Weg zur Rettung. Als Yoshioka bei dem Rettungsversuch verletzt wird, muss Togashi allein zurück zum Kontrollzentrum des Staudamms, um Hilfe zu holen. Heftige Schneeverwehungen rauben ihm jedoch die Sicht, er verliert die Orientierung und damit wertvolle Zeit. Die Bergsteiger können gerettet werden, für Yoshioka aber kommt jede Hilfe zu spät. Zwei Monate später fährt Yoshiokas Verlobte Chiaki zum Staudamm, um den Unglücksort zu besuchen. Dort wird sie von Togashi bereits erwartet. Er fühlt sich für den Tod seines Freundes verantwortlich und will das Versprechen einlösen, sich um Chiaki zu kümmern. Doch die Begegnung wird durch Terroristen verhindert, die den Staudamm überfallen. Chiaki und das beschäftigte Personal werden als Geiseln genommen. Anführer Utsugi fordert von der japanischen Regierung fünf Milliarden Yen. Ansonsten droht er damit, die Geiseln zu erschießen und den Staudamm zu sprengen ...

Regisseur Setsurou Wakamatsu legte seinen spannenden Actionthriller, der in den schneebedeckten Bergen Japans spielt, wie ein Heldenabenteuer an. Wie Bruce Willis in "Stirb langsam" oder Sylvester Stallone in "Cliffhanger" kämpft hier Hauptdarsteller Yuji Oda als einsamer Held mit beinahe übermenschlichen Kräften gegen Terroristen und Naturgewalten. Neben den Actionelementen besticht der Film vor allem durch die atmosphärisch dichte Inszenierung der eisigen Schneelandschaften.

Foto: ZDF/Hideo Yamamoto