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    Simone Thomalla

    • * Sonntag, 11. April 1965 in Dresden, Deutschland

    Simone Thomalla als "Tatort"-Ermittlerin
    ¿T?
    Simone Thomalla, die Tochter eines Filmarchitekten und eines ehemaligen Fotomodels, hatte schon früh den Wunsch, Pianistin zu werden, sattelte dann aber um und ging nach Berlin, studierte an der berühmten Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Dort nahm sie an in der Musikspezialklasse teil. Ihren ersten Theaterauftritt hatte sie 1987 im Rockmusical "Rosa Laub". Die nächsten zwei Jahre spielte sie in Dresden, stand u.a. in "Kabale und Liebe" und "Frühlingserwachen" auf der Bühne.

    Nachdem die Filmarchitekten-Tochter 1982 in "Abgefunden" ihr Filmdebüt gegeben hatte, begann Ende der 80er Jahre auch ihre Fernsehkarriere. Man sah sie zunächst in den DFF-Produktionen "2 schräge Vögel" (1988), in "Immensee" (1989), "Die Sprungdeckeluhr" und "Abenteuer eines Friedfertigen" (beide 1990, sowie im DEFA-Film "Zwerg im Kopf" (1991).

    Der Sechsteiler "Die Durchreise" bescherte ihr 1992 den Durchbruch. Danach verdrehte sie als dem Schulpsychologin Robert Atzorn in "Unser Lehrer Dr. Specht" (1992) den Kopf, mimte eine Inselpolizistin neben Wolfgang Fierek "Ein Bayer auf Rügen" (1992). Nach einem Gastspiel in der Serie "Dr. Markus Merthin" (1994) war sie in der Titelrolle einer taffen Staatsanwältin in der Serie "Mona M." (1995) zu sehen, und spielte 1996-1999 in der Reihe "Kinderärztin Dr. Leah". Zu ihren wichtigsten Fernsehfilmen zählen "Das Phantom - Die Jagd nach Dagobert" (1994), "Das Recht auf meiner Seite" (1996) und "Männer aus zweiter Hand" (1998).

    In dem TV-Movie "Blutjunge Liebe - Und keiner darf es wissen" (1998) sah man die attraktive Schauspielerin übrigens erstmals textillos. Unter der Regie von Hartmut Griesmayr, mit dem sie schon häufiger arbeitete, drehte sie 1999 den "Tatort: Bienzle und die blinde Wut" sowie die Komödien "Am Anfang war der Seitensprung" und "Am Anfang war die Eifersucht" (2000). 2008 gab Simone Thomalla mit der "Tatort"-Episode "Todesstrafe" ihren allerdings schwachen Einstand als Leipziger Ermittlerin Eva Saalfeld. Besser waren allerdings die nächsten Fälle: "Ausweglos", "Unbestechlich", "Mauerblümchen" (alle 2008) und "Schwarzer Peter", "Falsches Leben" (beide 2009), "Absturz", "Heimwärts", "Schön ist anders" (alle 2010), "Rendezvous mit dem Tod", "Nasse Sachen" (beide 2011), "Todesbilder", "Kinderland", "Ihr Kinderlein kommet", "Todesschütze" (alle 2012), "Türkischer Honig" (2013).

    Weitere Filme mit Simone Thomalla: "Cosimas Lexikon" (1991), "Der Zwerg im Kopf" (1991), "Liebe am Abgrund" (1993), "Durchreise" (1994), "Wie eine Spinne im Netz" (1997), "Männer aus zweiter Hand" (1998), "Tatort - Berliner Weiße" (1998), "Anna H. - Geliebte, Ehefrau und Hure", "Mädchenhandel - Das schmutzige Geschäft mit der Lust" (beide 1999), "Der Bestseller - Millionencoup auf Gran Canaria" (2000), "Fremde Frauen küsst man nicht" (2000), "Ein Vater zum Verlieben" (2001), "Unser Papa, das Genie" (2001), "Mama macht's möglich" (2002), "Der Pfundskerl" (2002), "Donna Leon - Beweise, dass es böse ist", "Der Bulle von Tölz - Der Weihnachtsmann ist tot" (beide 2005), "Entführ' mich, Liebling" (2006), "Frühstück mit einer Unbekannten" (2007), "Liebe macht sexy", "Bis aufs Blut" (beide 2009), "Bei manchen Männern hilft nur Voodoo", "Familie Fröhlich - Schlimmer geht immer", "Aschenputtel" (alle 2010).

    Foto: Saxonia Media/Junghans


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