Tony Curtis

Hollywood-Star Tony Curtis in jungen Jahren Vergrößern
Hollywood-Star Tony Curtis in jungen Jahren
Bernard Schwartz
Geboren: 03.06.1925 in Ney York City, New York, USA
Gestorben: 29.09.2010 in Henderson, Nevada, USA

Tony Curtis wurde als Sohn eines eingewanderten ungarischen Scneiders geboren und wuchs in sehr einfachen Verhältnissen in Manhattan auf. Erste Erfahrungen als Schauspieler machte er während seiner Militärzeit in Amateuraufführungen. 1946 absolvierte er in New York den Erwin Piscators Dramatic Workshop. Zunächst versuchte er sich unter dem Namen James Curtis, später dann unter Anthony Curtis. Kleine Rollen hatte er bereits 1946 in "Gilda" oder 1948 in Robert SiodmaksGangsterfilm "Gewagtes Alibi" an der Seite von Burt Lancaster. In den Jahren 1949/1950 trat er in acht Filmen auf, darunter "Spielfieber", "Francis, ein Esel - Herr General", "Winchester '73" und "Sierra". Rasch arbeitete sich Curtis in die vorderste Reihe der beliebtesten Hollywood-Darsteller vor.

Erste Hauptrollen spielte er in den 1001-Nacht-Geschichten "Die Diebe von Marschan" (1951) und "Sohn von Ali Baba" (1952) oder als Entfesslungskünstler Harry Houdini in dem Film "Houdini, der König des Varieté" (1953). Es folgten Abenteuerfilme wie "Der eiserne Ritter von Falworth", "Brückenkopf X" (beide 1954), "Seine letzte Chance", "Die purpurrote Maske" (beide 1955), Carol Reeds "Trapez" (1956) und "Die Wikinger" (1958). Mit Filmen wie "Mister Cory" (1957), "Flucht in Ketten" (1958) und vor allem mit seiner brillanter komödiantischen Vorstellung in Billy Wilders "Manche mögen's heiß" (1959) zeigte Curtis sich erstmals als ambitionierter Schauspieler, der durchaus über ein variables Spiel verfügt.

Mit Blake Edwards' "Unternehmen Petticoat" folgte 1959 eine weitere Komödie. Mit seiner Rolle als nicht nur von den Frauen begehrter Jüngling Antonius in Stanley Kubricks Ausstattungsfilm "Spartacus" (1960) bot er eine seiner besten Vorstellungen. Mittlerweile ein Top-Star, konnte Curtis seine Popularität mit Filmen wie "Ein charmanter Hochstapler" (1960), "Der Außenseiter" (1961), "Das große Rennen rund um die Welt" (1964) und "Der Frauenmörder von Boston" (1968) noch steigern.

Die deutschen Fernsehzuschauer erinnern sich an Tony Curtis vor allem durch die Krimi-Serie "Die Zwei", in der er zusammen mit Roger Moore spielte. Die Rolle des investigativen Playboys Danny Wilde spielte er ab 1971 über zwei Jahre. 1975 und 1978 versuchte er sich weniger erfolgreich mit weiteren TV-Serien: "McCoy" und "Vega$". Tony Curtis spielte auch in der TV-Version "Der Graf von Monte Christo" (1974), eine Gastrolle in Elia Kazans "Der letzte Tycoon" (1975) oder den Frauenliebling in "Casanova & Co." (1976). Danach gelang es Curtis kaum noch, in seinen Rollen - von der deutschen Produktion "Der Passagier - Welcome in Germany" (1988) vielleicht einmal abgesehen - zu überzeugen.

Tony Curtis: "Titel wie 'Star' oder 'Superstar' sind mir fremd. Ich bin Filmschauspieler. Ich habe über 130 Filme gemacht und das konnte ich, weil ich mich überall auf der Welt nach interessanten Rollen umsehe." Curtis hat fünfmal geheiratet: Von 1951 bis 1962 war er mit Schauspiel-Kollegin Janet Leigh, von 1963 bis 1967 mit der deutschen Schauspielerin Christine Kaufmannm (mit der er 1961 in "Taras Bulba" und 1963 in "Monisieur Cognac" spielte), und von 1968 bis 1982 mit Leslie Allen verheiratet. 1993 heiratete er Lisa Deutsch. Im November 1998 heiratete er erneut: Die seinerzeit 28-jährige Reitlehrerin Jill Vandenberg gab ihm im MGM Grand Hotel in Las Vegas das Ja-Wort. Aus der Ehe mit Janet Leigh stammen die ebenfalls schauspielenden Kinder Jamie Lee Curtis und Kelly Curtis. Mit Christine Kaufmann zeugte er zwei Töchter und mit Leslie Allen zwei Söhne. Im April 1994 unterzog sich Tony Curtis eine Bypass-Operation. Am 2. Juli 1994 starb einer seiner Söhne an der Folge eines Nervenanfalls.

Weitere Filme mit Tony Curtis: "Take One False Step" (ungenannt), "How to Smuggle a Hernia Across the Border", "Brut des Satans", "Kokain" (alle 1949), "I Was A Shoplifter" (1950), "Reiter ohne Gnade" (1951), "Sein großer Kampf", "Zu allem entschlossen", "No Room for the Groom" (alle 1952), "Strandgut", "Das goldene Schwert", "The All-American" (alle 1953), "Drei Matrosen in Paris", "Männer, Mädchen und Motoren" (beide 1954), "Die Schläger von Chicago", "Vom Teufel verführt" (beide 1955), "Der Tod war schneller", Delmer Daves "Rivalen" mit Frank Sinatra, "Dein Schicksal in meiner Hand" (alle 1957), "Urlaubsschein nach Paris" (1958), "Wer war die Dame?" mit Dean Martin und Janet Leigh, "Zwei in einem Zimmer" (beide 1959), "Pepe - Was kann die Welt schon kosten?" (1960), John Hustons "Die Totenliste", "Ein Rucksack voller Ärger" (beide 1962), "Captain Newman", "Zusammen in Paris" (beide 1963), Vincente Minnellis "Goodbye Charlie", "... und ledige Mädchen" (beide 1964) mit Natalie Wood und Lauren Bacall, "Boeing - Boeing" (1965) mit Jerry Lewis, Ken Hughes "Arrivederci Baby", "Die nackten Tatsachen" mit Claudia Cardinale, "Finger weg von meiner Frau" mit Virna Lisi, "Die Schreckenskammer" (alle 1966), "Der Keuschheitsgürtel" (1967) mit Monica Vitti, "Monte Carlo Rallye" (1968) mit Gert Fröbe, "Zwei Kerle aus Granit" mit Charles Bronson, "Suppose They Gave A War And Nobody Came?" (beide 1970), "Heiraten wir morgen" (1973), "Der Gangsterboss von New York" (1974), "New Dollar Day", "McMillan And Wife", "Diagnose: Mord", In Again Out Again", "Double Take", "Bless The Big Fish", "The Big Rip Off" (alle 1975), "Der Manitou", "The Users", "Sextette", "Die Bären sind nicht mehr zu bremsen" (alle 1978), "Ein reizender Fratz" mit Walter Matthau und Julie Andrews, "Zwei Gauner in der Wüste" mit Louis Gossett jr., "Das Millionengesicht" (alle 1979), "Mord im Spiegel" mit Angela Lansbury und Geraldine Chaplin, "Title Shot - Der Killer lauert am Ring", "Moviola: The Scarlett O'Hara War" (alle 1980), "Gefangene Liebe" (1981), "Black Platoon - Das schwarze Kommando", "Portrait Of A Showgirl" (beide 1982), "Geerbte Todesangst" (1983), "Parsifals überirdische Himmelszeitung" (1984), "Die Mafiaprinzessin", "Half Nelson" (TV-Serie), "King of the City", "Insignificance - Die verflixte Nacht" (alle 1985), "Agatha Christie - Tödliche Parties" mit Peter Ustinov, "Banter - Eine geheimnisvolle Affäre" (beide 1986), "Club Life" (1987), "Walter og Carlo i Amerika", "Lobstermann vom Mars", "Tarzan in Manhattan", "Midnight", "Charlie" (alle 1989), "Je reicher, desto ärmer" (1990), "Highway Hunter" (1991), Arnold Schwarzeneggers "Christmas in Connecticut", "Sein Auftrag: Mord" (beide 1992), "Mumie - Tal des Todes", "Bandit - Ein ausgekochtesSchlitzohr und eine kühle Blonde", "Naked in New York" (alle 1993), "Perry Mason - McKenzie und die toten Gouverneure"(1994), "Gefangen in der Traumfabrik - The Celluloid Closet", "GunPower" (1995), "Hardball" (1996), "Elvis Meets Nixon" (ungenannter Gastauftritt), "Brittle Glory", "Alien X Factor" (alle 1997), "Louis & Frank", "Stargames" (beide 1998), "Knocked Out - Eine schlagkräftige Freundschaft" (1999), "Marilyn Monroe - Ich möchte geliebt werden" (2010).

Außerdem lieh er in der Originalfassung von "Rosemaries Baby (1968) dem nie in Erscheinung tretenden Charakter Donald Baumgart seine Stimme und übernahm in "Reflections of Evil" (2002) die Rolle des Erzählers.

Zur Filmografie von Bernard Schwartz
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