Das Frühjahr steht vor der Tür. Die Natur beginnt zu grünen. Bald deckt sie uns den Tisch wieder reicher von Woche zu Woche: mit frischen Kräutern, mit knackigem Salat, mit Spargel, mit Radieschen und in wenigen Wochen auch schon mit den ersten, unter freiem Himmel gereiften Erdbeeren.

Allein bei dem Gedanken daran möchte einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Was lässt sich da alles zubereiten, schmackhaft, ausgewogen, bekömmlich und obendrein noch schön anzuschauen! Doch was tun wir? Statt aus der Fülle des frischen Angebots reichlich zu schöpfen, greifen wir viel zu oft nach vorgekochten Produkten: dem industriell produzierten Fast Food. Laut Statistik wird überwiegend gegessen, was auf die Schnelle satt macht, nicht, was bekömmlich und gesundheitlich sinnvoll wäre. Dabei kann doch das Essen, wenn man sich die Zeit nimmt, das eine oder andere selbst zuzubereiten, so unendlich viel Spaß machen.

Ein Vergnügen, das abwechslungsreicher kaum sein könnte. Zu allen Zeiten haben sich die Menschen von dem anregen lassen, was ihnen die Natur im Wechsel der Jahreszeiten anbot. Das weckte die Phantasie und prägte die Kulturen, im fernen Australien wie bei uns in Europa. Dieser ursprünglichen Naturverbundenheit verdanken wir eine schier unüberschaubare Vielfältigkeit der Küche.

Nicht zuletzt gesundheitlich können und sollten wir davon profitieren. In unserem heimischen Angebot fehlt es schließlich nicht an Obst und Gemüse, an Milchprodukten und an Fleisch aus ökologischer Tierhaltung.

Schon beim Einkauf, beim Schlendern über Märkte beginnt die Freude am Essen. Slow Food statt Fast Food sollte die Devise lauten! Langsam und oft kauen, schmecken, riechen, genießen! Denn besser Essen ist nicht nur gesund, es ist auch ein Vergnügen. Die Natur macht es uns leicht, dies zu genießen. Wir brauchen nur aus der Fülle ihres Angebotes schöpfen. Es lohnt sich allemal, hierzu möchte ich Sie ermuntern. Einfach köstlich!