Gesundheits-Tipp

Bei der Gartenarbeit vor Hantaviren schützen

06.04.2021, 09.37 Uhr
Hantaviren werden von Nagetieren, vor allem von Mäusen, über übertragen.
Hantaviren werden von Nagetieren, vor allem von Mäusen, über übertragen. Fotoquelle: GettyImages / Creative Nature

Die Zahl der Infektionen mit dem Hantavirus steigt. Experten zufolge könnte dies sowohl an der zunehmenden Verbreitung der Rötelmaus liegen als auch an der vielen Haus- und Gartenarbeit im Corona-Lockdown. Hantaviren werden von Nagetieren, vor allem von Mäusen, über Speichel, Urin und Kot übertragen.

"Manchmal verläuft die Infektion ohne Symptome. Oft werden Erkrankungsanzeichen auch verkannt, da sie der Grippe ähneln: hohes Fieber, Husten, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen", erklärt Professor Dr. med. Tomas Jelinek vom Centrum für Reisemedizin (CRM).

Das CRM rät, bei Keller- und Gartenarbeiten einen Mundschutz und Handschuhe zu tragen. Bei plötzlich auftretenden grippeähnlichen Symptomen sollten Betroffene zum Arzt.


Quelle: sdt