Unsere durchschnittliche Lebenserwartung steigt, und dadurch müssen wir unsere Zähne deutlich länger gesund erhalten als in früheren Zeiten. Doch schon mit wenig Pflege lässt sich eine große Wirkung erzielen. Vor dem Schlafen, nach dem Essen: Zähneputzen nicht vergessen! Dachten unsere Eltern noch, es genüge, die Zähne mehrmals am Tag zu putzen, wissen wir heute: Auch das Zahnfleisch muss penibel gesäubert werden, denn gefährliche Bakterien, die sich in Zahnfleischtaschen einnisten, können eine Parodontitis hervorrufen, die langfristig zu Zahnverlust führt.
Zu empfehlen ist hierzu unter anderem eine Ultraschallzahnbürste, die Zähne und Zahnfleisch nicht durch mechanische Bewegungen, sondern durch Ultraschall reinigt.
Diese Methode der Zahnreinigung schont das Zahnfleisch und beseitigt effektiv Bakterien und Ablagerungen. Darüber hinaus gilt es, nach jeder Mahlzeit die Speisereste in den Zahnzwischenräumen zu entfernen. Zahnseide, gewachst oder ungewachst, sowie spezielle kleine Bürstchen, die in jeder Drogerie erhältlich sind, eignen sich dazu besonders gut. Ein wahres Paradies für Bakterien und Pilze, die unsere Zähne krank machen können, ist unsere Zunge. Sie zu säubern wird leider häufig vergessen, ist aber von wesentlicher Bedeutung. Ein Zungenschaber, der nicht zu klein ist und möglichst weiche Lamellen hat, befreit unser Geschmacksorgan von den ungebetenen Gästen.
Diese Vorsorgemaßnahmen, die jeder ohne großen Aufwand und mit geringen Kosten durchführen kann, sollten ab dem Kindesalter durch eine professionelle Zahnreinigung – mindestens einmal im Jahr – ergänzt werden. Dabei wird unter anderem Zahnstein entfernt – ein weiterer Risikofaktor für die Erkrankung der Zähne.

Fazit: Eine gute häusliche Zahnpflege kombiniert mit regelmäßigen Kontrollbesuchen beim Zahnarzt ist die angenehmste und preiswerteste Art, Zähne und Zahnfleisch bis ins hohe Alter gesund zu halten.