Viele Eltern kennen das von Kindergeburtstagen: Die Stimmen von Kleinkindern auseinanderzuhalten, ist nicht leicht. Forscher der University of Toronto gingen dem Phänomen auf den Grund und fanden heraus, dass das Stimmengewirr von Zweieinhalbjährigen für das Gehirn von Erwachsenen tatsächlich viel schwieriger zu verarbeiten ist als die Stimmen von Erwachsenen.

Für die Studie hörte sich eine Gruppe von Erwachsenen 80 Worte an, die von 20 verschiedenen Kleinkindern gesprochen wurden. Anschließend sollten sie identifizieren, welches Kind gesprochen hatte. Das Gleiche taten sie anschließend mit 20 Stimmen von Erwachsenen. Während 65 Prozent der Testpersonen die Erwachsenenstimmen richtig zuordneten, lagen die Teilnehmer bei den Kindern nur zu 40 Prozent richtig.

Interessanterweise waren Teilnehmer, die Stimmen von Erwachsenen gut auseinanderhalten konnten, nicht automatisch besser darin, Kinderstimmen richtig zuzuordnen.