Der Verzehr zu vieler süßer und fettiger Speisen macht sich nicht nur auf der Waage negativ bemerkbar, sondern kann auch andere unangenehme Folgen haben. Angefangen vom Sodbrennen bis hin zu einer trägen Verdauung. Gerade zu Beginn des neuen Jahres gilt es, den Darm wieder ordentlich in Schwung zu bringen. Ernährung und Bewegung sind hier die entscheidenden Stichworte.

Für eine gut funktionierende Verdauung sind Ballaststoffe besonders wichtig – das ist kein Geheimnis. Damit sie jedoch ihre volle Wirkung entfalten können, sollte genügend Flüssigkeit im Darm vorhanden sein. Denn auf ihrem Weg durch den Dickdarm binden Ballaststoffe Wasser, quellen auf und regulieren so die Verdauung. Wichtig für eine gute Verdauung ist es deshalb zudem, reichlich zu trinken. Zwei Liter pro Tag sind optimal.

Getreide, hier vor allem Vollkornprodukte, sowie Obst und Gemüse sind reich an Ballaststoffen. Meiden Sie hingegen fettreiche und frittierte Lebensmittel. Kaffee – in Maßen – hat übrigens auch eine stimulierende Wirkung auf die Darmfunktion.

Nehmen Sie sich Zeit fürs Essen

Bei der Verdauung geht es aber nicht nur darum, was gegessen wird, sondern auch wie. Nehmen Sie sich grundsätzlich Zeit fürs Essen und kauen sie gründlich. Denn gut gekaut ist in der Tat "halb verdaut". Besonders große Portionen bedeuten übrigens Schwerstarbeit für den Darm.

Bewegung ist generell gesund. Sie halten sich damit nicht nur fit, sondern bringen auch Ihren Darm auf Trab. Die gute Nachricht: Dafür müssen Sie sich nicht gleich regelmäßig beim Sport verausgaben. Schon ein zügiger Spaziergang oder Treppensteigen können sich hier positiv bemerkbar machen. Aus gutem Grund spricht man also vom Verdauungsspaziergang.

Bewegung in den Darm kann auch eine "trommelnde Bauchmassage" bringen. Die Reize übertragen sich dann von der Bauchdecke auf die Verdauungsorgane. Zusätzliches Plus einer solchen Massage: Sie wirkt entspannend auf Geist und Seele. Das hilft zusätzlich, denn der Darm und die Psyche sind eng miteinander verknüpft.