Immer mehr Kinder leiden unter Kreidezähnen. Das beutet, dass der Zahnschmelz nicht richtig ausgebildet ist. Die Folge: Die Zähne werden porös und extrem anfällig für Karies.

Leider sind die Ursachen der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) noch unbekannt. Man vermutet, dass der Weichmacher Bisphenol A in Kunststoffen bei der Entstehung eine Rolle spielen könnte. Aber auch Infektionskrankheiten, Antibiotika, Windpocken, Einflüsse durch Umweltgifte wie Dioxin, Probleme während der Schwangerschaft und Erkrankungen der oberen Atemwege stehen in Verdacht als mögliche Auslöser.

Eine wirksame Prävention ist derzeit also nicht möglich. Experten setzen daher auf Prophylaxe. Um die Zähne zu schützen, raten sie vor allem zu Fluorid in Form von Zahnpasta, angereichertem Speisesalz, speziellem Lack oder Mundspülungen.


Quelle: rps