28.09.2021 Gesundheit

Fünf Irrtümer zur Ansteckung mit Nagelpilz

Viele Menschen sind von Nagelpilz betroffen.
Viele Menschen sind von Nagelpilz betroffen. Fotoquelle: picture alliance / dpa Themendienst | Christin Klose

Rund um den Nagelpilz ranken sich einige Mythen. Wir haben sie unter die Lupe genommen und geben Tipps.

1. Eine Ansteckung zu Hause ist unwahrscheinlich.
Falsch. Im Bad ist das Risiko hoch, wenn ein Familienmitglied infiziert ist. Tipp: Nur das eigene Handtuch benutzen. Bei 60° waschen.

2. Wer Sport treibt, hat ein gutes Immunsystem – der beste Schutz!
Richtig ist, dass Menschen mit schwacher Abwehr Infekte schlechter bekämpfen können. Sport erhöht aber das Risiko, da abrupte Bewegungen Mikroverletzungen im Nagel verursachen. Tipp: Füße regelmäßig untersuchen.

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3. Mangelnde Hygiene erhöht das Risiko.
Nicht richtig. Zwar ist es immer sinnvoll, Füße, Hände und Nägel sauber zu halten. Nagelpilzerreger zeigen sich davon aber unbeeindruckt. Besser: Infektionsquellen kennen und sich umsichtig verhalten.

4. Einer Infektion mit Nagelpilz kann man nicht vorbeugen.
Doch. Wer an Ansteckungsorten vorsichtig ist, verringert das Risiko. In Schwimmbädern, Saunen und Umkleiden Badeschuhe tragen. Im Alltag Füße gut abtrocknen, Nägel regelmäßig schneiden und bequeme Schuhe mit genug Platz tragen.

5. Pilzerreger können sich nicht auf den Körper ausweiten.
Falsch. Nagelpilz ist eine häufige Folge von Fußpilz. Beides hat die gleichen Erreger. Wer von Nagelpilz betroffen ist, kann Pilzsporen durch das Anziehen der Unterwäsche in die Leistengegend befördern. Tipp: Zuerst die Socken anziehen. 

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