Wer unter einem Reizdarm leidet, sollte vor allem Stress vermeiden.

Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall – die Symptome eines Reizdarms sind vielfältig. Erste Anzeichen treten am häufigsten zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr erstmals auf.

Da die meisten Reizdarm-Symptome den Beschwerden anderer Krankheiten ähneln, sollten Betroffene immer einen Arzt aufsuchen. Die Ursachen des Reizdarmsyndroms sind größtenteils noch unbekannt. Es gibt zwar zahlreiche Vermutungen, aber bislang wenige wissenschaftliche Belege.

Möglicher Auslöser ist beispielsweise eine bakterielle Infektion des Magen-Darm-Trakts. Auch lang anhaltender Stress kann dazu führen, dass die Darmfunktion beeinträchtigt wird. Fest steht: Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer.

So unterschiedlich die Auslöser der Erkrankung sind, so individuell ist ihre Behandlung. Eine Ernährungsumstellung ist meist Pflicht. Fette Speisen sollten am besten vermieden werden. Betroffene haben zudem oft weniger Beschwerden, wenn sie langsam essen und dabei möglichst nicht unnötig Luft herunterschlucken. Es ist auch besser, viele kleine Portionen über den Tag verteilt zu sich zu nehmen, als wenige große. Ausreichendes Trinken (Wasser ohne Kohlensäure) hilft ebenfalls.

Da jeder Patient auf verschiedene Lebensmittel anders reagieren kann, sollten sich Menschen mit einem Reizdarmsyndrom in der ersten Zeit eine Liste anfertigen, auf der sie notieren, wie ihr Bauch auf bestimmte Lebensmittel reagiert. Mit dem Arzt kann dann die weitere Behandlung besprochen werden.