Wissenschaftler der Universität Stanford in Kalifornien haben einen Zusammenhang zwischen Krampfadern und der Körpergröße eines Menschen gefunden. Demnach sind größere Menschen einem höheren Risiko ausgesetzt, an der Venenschwäche zu erkranken.

Die These fußt unter anderem auf der Erkenntnis, dass bestimmte Gene, die mit der Größe in Zusammenhang stehen, offenbar die Krampfaderentwicklung beeinflussen. Bislang ist relativ wenig darüber bekannt, wie Krampfadern entstehen. Die neuen Erkenntnisse könnten Hinweise zu auslösenden Faktoren und der Vorbeugung gegen Krampfadern liefern. Denn die Venenschwäche ist mehr als nur ein ästhetisches Problem. Vielmehr können Krampfadern zu teils schweren Gesundheitsproblemen wie etwa einer Venenthrombose führen.

Für ihre Forschung analysierten die Wissenschaftler Daten von über 400 000 Personen aus einer britischen Langzeitstudie, um Risikofaktoren zu finden. Darüber hinaus suchten sie bei rund 338 000 Personen, von denen 9 577 Krampfadern hatten, nach möglichen genetischen Indikatoren für die Venenschwäche.