Der Mensch besteht zu mehr als 70 Prozent aus Wasser. Ohne das Lebenselixier geht in unserem Körper nichts. Wasser findet sich vor allem im Blut, im Gehirn, in der Leber, in den Muskelzellen und in der Haut. Wasser ist Lösungs- und Transportmittel zugleich, ermöglicht so den Stoffwechsel und die Wärmeregulierung.

Mit Wasser nimmt der Körper lebenswichtige Mineralien auf. Es bringt die Nährstoffe in die Zellen und ist für den Abtransport und die Ausscheidung von Abbauprodukten und Salzen über die Gefäße und die Nieren zuständig. Viele Produkte, die der Stoffwechsel produziert, können nur ausgeschieden werden, wenn sie in einer bestimmten Konzentration im Wasser gelöst sind.

Auch die Regulierung der Körpertemperatur ist ohne Wasser nicht machbar. Unser Organismus kann nur bei einer konstanten Temperatur reibungslos funktionieren. So trägt unter anderem das Schwitzen dazu bei, die Körpertemperatur konstant bei 37 Grad Celsius zu halten, egal wie kalt oder warm es gerade ist.

Würde der Körper die anfallende Wärme nicht wieder abgeben, käme es rasch zu Temperaturerhöhungen, die zum tödlichen Hitzschlag führen können. Das verhindern unter anderem die gut zwei Millionen Schweißdrüsen auf unserer Haut. Beim Schwitzen verteilen diese Drüsen Wasser auf der Haut, wodurch Verdunstungskälte entsteht.

Wie viel Wasser wir beim Schwitzen abgeben, hängt natürlich von der Dauer und der Intensität der Belastung ab. Ein 70 Kilogramm schwerer Sportler kann bis zu 1,8 Liter Schweiß pro Stunde abgeben und muss entsprechend "nachtanken".

Wer regelmäßig zu wenig trinkt, riskiert Probleme mit dem Blutdruck und die Ablagerung von Cholesterin in den Gefäßen. Das können Sie vermeiden, indem Sie sie sich beispielsweise angewöhnen, pro Stunde ein Glas Wasser – etwa 300 Milliliter – zu trinken. Das hält die Wasserbilanz Ihres Körpers auf einem gesunden Level.