In den schwersten Momenten des Lebens benötigen Menschen Beistand und Rat. Wie das gelingen kann und warum auch hier das Internet eine Rolle spielt, erklärt unser Beitrag.

Sie sei auf fast alles vorbereitet gewesen, was das Leben so mitbringe, schreibt Sarah Riedeberger, "aber nicht auf das Gefühl, das der Tod mitbrachte". Wie der Autorin, die auf wirsindnochhier.wordpress.com über "Tod, Trauer und die Missstände im (Innen-) Leben" schreibt, geht es vielen. Doch nicht nur die eigenen Gefühle machen uns oft zu schaffen, auch der Umgang mit Trauernden fällt oft schwer. Deshalb hat sie in einem Gastbeitrag für den Blog "In lauter Trauer" Tipps für die Begegnung mit Hinterbliebenen notiert: nachfragen, sich selbst zurücknehmen, ein Lachen im richtigen Moment zulassen oder Hektik vermeiden beispielsweise. Und doch weiß auch sie: "Es gibt kein Patentrezept für den Umgang mit trauernden Personen." Ihre Tipps lohnen das Nachlesen, aber dennoch oder gerade deswegen. Sie können sie über www.prisma.de/trauern finden.

Auch die Digitalisierung hat im Umgang mit dem Tod etwas verändert. Genügte lange Zeit ein Testament, um den eigenen Nachlass zu regeln, stellen sich seit einigen Jahren völlig neue Fragen in diesem Zusammenhang. Denn was geschieht eigentlich mit all den Daten und Nutzerprofilen, die ein Mensch im Laufe seines Lebens sammelt und hinterlässt? Was gehört zu einem digitalen Erbe – und wie kommen Angehörige an entsprechende Zugangsdaten?

Auch für dieses Thema haben sich in den vergangenen Jahren etliche Ratgeberportale etabliert – allen voran "digital.danach". Hier finden nicht nur Hinterbliebene eine Checkliste, mit der sie herausfinden können, was zum digitalen Erbe gehört (www.prisma.de/digitaleserbe), die Seite bietet auch Informationen zur eigenen Vorsorge (www.prisma.de/erbvorsorge), mit der Interessierte schon zu Lebzeiten sicherstellen können, dass der Umgang mit dem eigenen digitalen Erbe auch so geschieht, wie sie es sich vorstellen.