Gertrude Bell (1868 bis 1926) war einflussreicher als ihr Freund und Kollege Thomas Edward Lawrence, bekannt als "Lawrence von Arabien". Doch warum ging sie nicht in die Geschichte ein, deren Verlauf sie maßgeblich mitgeprägt hat?

"Von Britannien nach Bagdad: Gertrude Bell" (F / USA, 2015, Erstsendung) erzählt die ungewöhnliche und tragische Geschichte der Schriftstellerin und Archäologin Gertrude Bell, die oft mit Lawrence verglichen wird und mit ihm in einem Atemzug genannt wird. Gertrude wurde nach langen Reisen durch den Nahen Osten vom britischen Auslandsgeheimdienst angeworben, um an der Neuordnung der Region und deren noch heute gültigen Grenzen mitzuarbeiten.

Der Film schildert eine ungewöhnliche Reise durch die damals noch unerforschte Region und die Machtzentren des britischen Empires anhand von privaten Briefen, Aufzeichnungen und amtlichen Dokumenten.


Quelle: teleschau – der Mediendienst