Johannes B. Kerner ist einer der ersten deutschen Prominenten, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Nun meldete er sich in einem Instagram-Video zu Wort.

"Ich habe so viele Nachrichten bekommen", erklärt Kerner, der sich derzeit in häuslicher Quarantäne befindet. "Es sind immer wieder drei Fragen, die auftauchen. Weil viele mich gebeten haben, ihne auf diese Arte und Weise Sorge zu nehmen, versuche ich, diese drei Fragen ehrlich zu beantworten", so der Moderator.

Kerner betonte, dass er natürlich nur über seine ganz persönliche Situation sprechen könne. "Das hat keine Allgemeingültigkeit", betonte der Moderator. 

Erste Frage: Wie geht es ihm?

"Es geht mir gut. Ich habe keine oder kaum Symptome, kein Fieber, komme gut zurecht. Ich kriege mich beschäftigt. Danke der Nachfrage, alles okay soweit."

Zweite Frage: Wo hat er sich angesteckt?

"Die Frage kann ich nicht beantworten. Das ist ja auch ein bisschen das Tückische an dem Virus, dass man das nicht sagen kann. Dass man das trägt, nichts merkt und weitergibt. Das macht es ja auch so schwer. Und das macht es so richtig, die sozialen Kontakte in dieser Zeit so weit wie möglich zu meiden."

Dritte Frage: Wie verläuft die Krankheit weiter und wie geht es organisatorisch weiter?

"Ich warte auf Ansage des Gesundheitsamtes. Da gibt es jeden Tag neue Informationen, warten wir einfach noch ein paar Tage ab. Und wie es für mich persönlich weitergeht: Ich hoffe natürlich, dass der Verlauf flach bleibt, dass ich nicht ernsthaft erkranke, denke aber im selben Moment an die Patienten, denen es richtig schlecht geht, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen. Ich weiß nicht, ob das auf diesem Weg möglich ist, aber wenn, dann will ich versuchen, alle Power zu senden und diesen Menschen auf diese Art und Weise Unterstützung zu geben.

 
 
 
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Man spüre derzeit ein Gefühl des Zusammenhalts, das in den letzten Wochen, Monaten und Jahren etwas verloren gegangen sei, so Kerner. Ein Learning aus der Krise müsse sein, dieses Gefühl nicht sofort wieder über Bord zu werfen, wenn die Krise überstanden sei, meinte der Moderator. 


Quelle: areh