Die Bewohner von "Big Brother" hatten als einzige von der Corona-Krise noch nichts mitbekommen. Am Dienstagabend wurden sie in einer Live-Sendung informiert. Es flossen Tränen.

Es war ein Schock: Am Dienstagabend informierten Moderator Jochen Schropp und "Big Brother"-Arzt Dr. Andreas Kaniewski in einer Live-Spezialsendung die Kandidaten, die seit 10. Februar von der Außenwelt und den Nachrichten abgeschnitten sind, von der weltweiten Corona-Pandemie. Hinter einer Glasscheibe sitzend zeigten sie den völlig ahnungslosen Bewohnern, die in den letzten Wochen wie in einer eigenen Welt gelebt hatten, mehrere News-Beiträge über die dramatischen Entwicklungen der letzten Wochen und fassten anschließend die aktuelle Lage nochmals zusammen.

Die Bewohner reagierten zwar geschockt, verfielen aber nicht in Panik. Noch während den Ausführungen des Arztes, dass ältere Menschen besonders von den Folgen des Virus betroffen seien, brach Kandidatin Michelle in Tränen aus. Ihre Mutter sei 55 und leide an der Lungenkrankheit COPD, erklärte sie: "Das hat mir jetzt Angst gemacht." Als Altenpflegerin wollte sie in der anschließenden Fragerunde noch wissen, wie es in den Heimen aussehe. "Das sind natürlich Hochsicherheitszonen", versuchte Dr. Kaniewski sie zu beruhigen, was ihm auch schnell gelang.

Nach dem Vortrag spielte SAT.1 berührende Videobotschaften von den Angehörigen der Container-Insassen ein, von denen keiner bislang erkrankt ist. Corbin, Cedrics Bruder, empfahl ihm, einfach im Container zu bleiben, weil es "da drinnen am sichersten" sei. Diesen Rat wollen die Bewohner auch erst mal alle befolgen.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH