Wiesnwirt Günter Steinberg vom Hofbräuzelt ist ein Münchner Urgestein. Der BR zeigt in einem "Lebenslinien"-Porträt, wie er mit dem Oktoberfest-Stress umgeht.

Er gilt als Münchner Urgestein. Und wenn man Günter Steinberg den Wirt vom Hofbräu-Wiesn-Zelt und vom Hofbräukeller, mit dem braun gegerbten Gesicht und dem eleganten Trachten-Outfit so sieht, muss man sagen: Das passt. Eben, im Juni, wurde er 80. Das Schicksal eines Wiesn-Barons war ihm nicht vorgegeben, wie das BR-"Lebenslinien"-Porträt von Autor Reiner Holzemer zeigt.

Die Verantwortung für das Wiesnzelt und den Hofbräukeller teilt er längst mit seinen Kindern, weshalb er auch in der hektischen Wiesn-Vorbereitung mehr Zeit und Muse hat. Erst mit 31 Jahren kam Steinberg zur Gastronomie, davor führte er einen Laden für Fotoapparate, den er vom Vater übernommen hatte. Dort lernte er seine Frau Margot kennen, die Tochter des "Wienerwald"-Gründers Friedrich Jahn. Mit ihr ist er bis heute zusammen, das Weltunternehmen "Wienerwald" wurde 1982 insolvent. Gut, dass er da schon die Entscheidung getroffen hatte, das angebotene Wiesnzelt zu übernehmen.

Heute ist Steinberg glücklicher denn je, wie er sagt. Die Gastronomie, mit Menschen in Kontakt zu sein, ist immer noch sein Leben. Und den ärmeren Mitbürgern gilt sein Nachbarschaftsengagement mit seiner Stiftung "'s Münchner Herz".


Quelle: teleschau – der Mediendienst