Als Frau an Prinz Harrys Seite steht Meghan im Fokus der Öffentlichkeit – und fühlt sich als Opfer der Yellow Press. Nun erhält sie verbale Unterstützung von Hillary Clinton.

Dass das Leben an der Seite von Prinz Harry nicht einfach werden würde, ahnte Meghan sicher schon von Beginn an. Dass sie jedoch so stark unter Beschuss durch die Boulevardmedien geraten würde, hätte sie wohl nicht erwartet. Immer wieder muss sich die Ex-Schauspieler rechtfertigen und sogar rassistische Berichterstattung aushalten. Er kürzlich gestand sie, sehr unter der unerbittlichen britischen Presse zu leiden. Nun stellt sich eine prominente Unterstützerin auf die Seite der gebeutelten Herzogin: Hillary Clinton.

In einem Interview mit dem Radiosender BBC Radio 5 Live zeigte sich die ehemalige US-Präsidentschaftskandidatin emotional: "Ich möchte sie umarmen und ihr sagen: Halte durch und lass dich nicht von den Bösewichten unterkriegen, mach weiter und tu, was du für richtig hältst." Die ehemalige First Lady und Außenministerin war voller Lob für Meghan, die sie "eine erstaunliche junge Frau" nannte, die "ihren eigenen Weg in der Welt eingeschlagen hat". "Und dann verliebt sie sich und er verliebt sich in sie. Jeder sollte das feiern, denn das ist eine wahre Liebesgeschichte." Clinton riet Meghan, Techniken wie "etwas Humor, etwas Ablenkung" zu lernen, fügte aber auch hinzu: "Es ist hart, was sie durchmacht, und ich denke, sie verdient viel mehr."

Erst kürzlich bekam Herzogin Meghan Schützenhilfe von anderer ungeahnter Seite: 72 weibliche Abgeordnete solidarisierten sich in einem offenen Brief mit der Ehefrau von Prinz Harry. "Als weibliche Abgeordnete aller politischen Richtungen möchten wir Ihnen unsere Solidarität ausdrücken, indem wir uns gegen die oft geschmacklose und irreführende Art der Geschichten wenden, die in einigen unserer nationalen Zeitungen über Sie, Ihren Charakter und Ihre Familie gedruckt werden", ist in dem Brief zu lesen.

Im Sommer sprach sich zudem ein enger Freund der Familie für Meghan und Harry aus, als sie wegen Privatjet-Flügen den Zorn der Medien auf sich zogen: Elton John empörte sich über die "verzerrte und bösartige" Berichterstattung. "Ich bewundere Harrys und Meghans wohltätiges Engagement sehr und fordere die Presse auf, mit dem unerbittlichen Rufmord aufzuhören, der fast täglich stattfindet."


Quelle: teleschau – der Mediendienst