05.11.2014 Beginn der Dreharbeiten

Julia Koschitz und Tim Bergmann für "Spinnennetz" vor der Kamera

Anna Julia Kapfelsberger, Johannes Fabrick (Regie), Julia Koschitz und Helmut Pirnat (Kamera) bei den Dreharbeiten zu "Spinnennetz".
Anna Julia Kapfelsberger, Johannes Fabrick (Regie), Julia Koschitz und Helmut Pirnat (Kamera) bei den Dreharbeiten zu "Spinnennetz".  Fotoquelle: WDR/Zeitsprung

Nach dem Buch von Grimme Preisträgerin Hannah Hollinger ("Grenzgang") inszeniert Johannes Fabrick ("Der letzte schöne Tag") derzeit in Berlin das Spionage-Drama mit dem Arbeitstitel "Spinnennetz". Die Hauptrollen sind mit Julia Koschitz, Anna Julia Kapfelsberger, Friedrich von Thun besetzt. Vor der Kamera von Helmut Pirnat stehen auch Lena Lauzemis, David Rott, Tim BergmannTanja Schleiff und Sascha Göpel.

Worum geht's? 1974: Bea Kanter (Julia Koschitz) flieht zum erstmöglichen Zeitpunkt aus der Familie und beginnt an der Frankfurter Universität ein VWL-Studium. Der Tod der Mutter, der Betrug des Vaters an der Mutter - sogar in der Stunde ihres Todes war er bei seiner Affäre - und die viel zu frühe Schwangerschaft der Schwester haben Bea zugesetzt und begründen ihr großes Misstrauen in menschliche Beziehungen.

Bea steckt all ihre Energie in die politische Arbeit bei linken Gruppierungen. Bei einem DDR-Besuch weckt sie das Interesse der Staatssicherheit. Zerrissen zwischen dem Wunsch nach Zugehörigkeit und mangelndem Vertrauen entscheidet sich Bea für das abenteuerliche Doppelleben als Spionin, macht Karriere beim Auswärtigen Amt und versorgt über Jahre hinweg die Stasi mit vertraulichen Akten. Doch das Netz aus Lügen, in dem sie gefangen ist, macht ihr immer mehr zu schaffen. Sie gerät in eine zunehmende innere Isolation, aus der es keinen Weg mehr zu geben scheint.

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Gerade als Bea nach Lissabon in die Deutsche Botschaft versetzt wird und dort mit Jakob Alsmann (Tim Bergmann) zum ersten Mal mit einem Mann zusammenlebt, fällt die Mauer - und damit auch ihre jahrelange Tarnung.

Dreharbeiten in Berlin und Portugal

Die Dreharbeiten laufen noch bis zum 26. November. Gedreht wird in Berlin und in Portugal. Der Sendetermin für den Mittwochsfilm im Ersten ist für 2015 geplant.

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