37°-Reportage

"Mein Traum vom Kind": Was Menschen für den Baby-Wunsch alles tun

von Andreas Schoettl

Rund sechs Millionen Deutsche sind ungewollt kinderlos. So wie Silvia und ihr Mann. Damit ihr "Traum vom Kind" doch noch in Erfüllung geht, sind sie bereit, einiges zu wagen.

ZDF
37°: Mein Traum vom Kind
Dokumentation • 01.09.2020 • 22:15 Uhr

Silvia ist erst 27 Jahre jung. Doch bislang wollte es einfach nicht klappen. Dabei wünschen sie und ihr Mann sich doch so sehnlichst ein Kind. Silvias Hoffnungen erhielten immer wieder einen Rückschlag. Nach vier Fehlgeburten wurde festgestellt, dass sie an einem Gendefekt leidet: Nur ein Teil ihrer Eizellen hat alle Erbinformationen.

Die Autorin Jutta Schön stellt in ihrem Film, der nun im Rahmen von "37°" im Zweiten zu sehen ist, Menschen vor, die beinahe alles dafür investieren, sich ihren Wunsch vom eigenen Kind doch noch zu erfüllen. Sie setzen dabei auf die vermeintlichen Wunder der modernen Medizin.

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Silvia etwa befindet sich in einer Kinderwunschklinik. Damit sie doch noch ein gesundes Kind bekommen kann, soll eine genetische Untersuchung der Embryonen helfen. Sie wird nach der Befruchtung im Reagenzglas vorgenommen. Diese sogenannte Präimplantationsdiagnostik ist in Deutschland nur unter strengen Auflagen erlaubt.

Der homosexuelle Denny hingegen ist bereits Vater geworden. Sein Sohn Emilian feiert den ersten Geburtstag. Auch Mutter Jacqueline ist bei der fröhlichen Feier anwesend. Doch Denny und Jacqueline sind nicht etwa ein Paar. Beide sind alleinerziehend. Um sich ihren Traum vom Kind doch noch erfüllen zu können, haben sie sich auf einer Online-Plattform gesucht und gefunden.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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