Regelmäßig guckt er die schlechtesten Filme aller Zeiten und kommentiert voller Spott die deutsche TV-Landschaft. Nun nimmt sich Oliver Kalkofe auch den Untiefen des Internets an.

Videos im Netz sind ein schier unerschöpflicher Fundus an lustigen Kuriositäten, aber auch an haarsträubenden Momenten der Fremdscham, denen sich nun das Urgestein der polemischen deutschen TV-Kritik widmet: Oliver Kalkofe zeigt "Das Schlimmste aus dem Internet". Die Kunst des Satirikers besteht weniger darin, die Netzschnipsel zu finden, als viel mehr darin, die Schreckenerregendsten unter ihnen herauszusieben und ihre Protagonisten noch blöder aussehen zu lassen als im Original. Nach genau diesem Prinzip funktioniert "Kalkofes Mattscheibe: Das Schlimmste aus dem Internet" (Freitag, 25. September, 20.15 Uhr, TELE 5). In Zeiten der Corona-Pandemie ganz besonders im Fokus des Satire-Formats: Verschwörungstheorien und Kontroversen rund um das Virus.

So schlüpft Oliver Kalkofe unter anderem in die Rollen von Xavier Naidoo und Eva Herman, deren Haltung zur Demokratie in ihrem gemeinsamen Gespräch immer wieder durchscheint. Des Weiteren wird die Pressekonferenz zu den infizierten Mitarbeitern im Schlachthof Tönnies genüsslich auf die Schippe genommen. Auch "Bild"-Chef Julian Reichelt bekommt für seine Kommentare zur Pandemie ordentlich sein Fett weg. Aber auch abseits von Corona findet sich in den Untiefen des Webs natürlich genug Quatsch, der sich hervorragend durch den Kakao ziehen lässt. Ob heulende Teenies auf TikTok oder durchgeknallte YouTuber – Kalkofe macht sie alle ausfindig und hält dem Internet-Wahnsinn den Spiegel vor.

"Kalkofes Mattscheibe" lief bereits von 1994 bis 1998 und von 2003 bis 2008. Seit dem Comeback im Jahr 2012 berichtet der 55-jährige Komiker wieder traditionell über Peinlichkeiten aus dem TV-Bereich. Dabei fügt er sich durch Bluescreen-Technik selbst in die Clips ein und wird teils kostümiert selbst zum Protagonisten. Eine Spezial-Sendung gab es unter anderem zum Dschungelcamp. Zudem veröffentlichte Kalkofe bereits mehrere CDs über das Schlimmste, was im Radio zu hören ist. Auch Funde aus dem Netz wurden bereits aufgegriffen – nun gibt es die Neuauflage auf seinem Haus- und Hofsender TELE 5.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH