Schlappe vor Gericht

Roman Polanski verliert Prozess um Platz in der Academy

Nun ist es beschlossene Sache: Roman Polanski wird nicht mehr in die Oscar-Academy zurückkehren. Das hat ein Gerichtsprozess entschieden.

Da half selbst ein Gang vor Gericht nichts: Der Platz von Roman Polanski in der Oscar-Academy bleibt auch künftig leer. Wie ein US-Gericht nun entschied, ist der Ausschluss des Starregisseurs aus dem Gremium 2018 legitim und rechtmäßig. Als Begründung berief sich die Richterin auf den Verdacht, Polanski habe sexuelle Übergriffe verübt und damit Ethikstandards der Academy missachtet. Das berichtet unter anderem das US-Portal "Variety".

2018 war Polanski aus der Oscar-Academy geworfen worden, nachdem er während der #MeToo-Debatte ins Zentrum von Vorwürfen sexueller Übergriffe gelangt war. Letztes Jahr beklagte Polanskis Anwalt Harland Braun, seinem Mandanten sei ein faires Verfahren verwehrt worden. Außerdem habe er nicht die Chance erhalten, sich während einer Anhörung zu erklären. Im Anschluss verklagte Braun die Academy of Motion Picture Arts and Sciences.

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Bereits 1977 hatte Polanski Negativschlagzeilen gemacht, als der Filmemacher zwar verbotenen sexuellen Kontakt mit einer 13-Jährigen zugab, sich dann aber nach Frankreich absetzte. 2019 kam erneut ein schwerer Vorwurf an die Öffentlichkeit, als die Französin Valentine Monnier behauptete, sie sei 1975 von Polanski vergewaltigt worden. Polanski ließ damals über seinen Anwalt erklären, die Vorwürfe seien haltlos.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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