Alle werden im Vorfeld getestet

"Stern TV" feiert Jubiläum mit 120 Zuschauern aus dem Kreis Heinsberg

Zu Beginn der Corona-Krise war der Kreis Heinsberg besonders betroffen. Nun hat RTL 120 Menschen aus der Region am Niederrhein zu seiner Jubiläumssendung eingeladen.

"stern TV"-Moderator Steffen Hallaschka darf sich nach langen Corona-Monaten endlich mal wieder fühlen wie früher, also wie vor der Pandemie, die auch das Produzieren und die Atmosphäre vieler TV-Sendungen spürbar veränderte. Am Mittwoch, 2. September (20.15 Uhr), holt das RTL-Fossil seine eigentlich für Anfang April geplante 30-Jahr-Feier nach, in der Hallaschka mit Dauergast und Vorgänger Günther Jauch, er moderierte von 1990 bis 2010, auf drei Dekaden "stern TV" zurückblickt. "Man kann sich das Ganze vielleicht wie einen Jahresrückblick vorstellen – nur dass wir eben auf 30 Jahre zurückblicken und vielen Menschen aus dieser Zeit noch einmal im Studio begegnen werden", erklärt der 48-jährige Hallaschka im Interview mit der Agentur teleschau.

Eine Besonderheit des Live-Formats, das an diesem Abend vier Stunden lang sein wird, ist, dass vor voller Hütte gesendet wird. Alle Plätze im Studio sollen gefüllt werden, indem das Publikum auf das Corona-Virus getestet wird. Die Zuschauer-Tickets werden jedoch nicht frei verkauft, sondern an Menschen aus dem von Corona im Frühjahr besonders stark betroffenen Kreis Heinsberg vergeben, wie Hallaschka jetzt verriet.

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"Wir haben im Studio 120 Plätze. Ich gehe davon aus, dass wir diese – mit unserem Konzept – auch alle füllen dürfen", teilt der Moderator mit. All das sei "nur möglich, weil wir mit großem Aufwand jeden, der das Studio betreten wird, aktuell auf Corona testen werden. Es ist ein Geschenk an die Zuschauer und an uns selbst, dass wir mal wieder einen Mittwoch in diesem Jahr unter nahezu normalen Bedingungen möglichst unbeschwert zusammensitzen können." Hallaschka lässt überdies wissen: "Auch Hendrik Streeck ist da, Virologe von der Uni Bonn. Er war sehr regelmäßig bei uns zu Gast und hat ja bekanntlich in Heinsberg intensiv geforscht. Die Aktion ist auch ein Dankeschön für das, was man gemeinsam in Sachen Corona-Aufklärung erreicht hat."


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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