Die neue Folge "Terra X: Faszination Erde" zeigt auf spannende Weise u.a., wie Pinguine sich gegen die Kälte schützen und wie die Forschung am Südpol auch der Weltraumforschung hilft.

Wilde Tiere in der afrikanischen Savanne, süße Koalas im australischen Regenwald oder die faszinierenden Weiten Nordamerikas: Als Dokumentarfilmer der ZDF-Wissenschaftsreihe "Terra X: Faszination Erde" hat Dirk Steffens schon fast den ganzen Globus bereist. Für seine 100. Sendung zieht es den Wissenschaftsjournalisten an die südlichsten Region der Erde – die Antarktis. In der lebensfeindlichsten Umgebung des Planeten lebt und forscht Steffens zwei Wochen lang in der deutschen Polarstation Neumayer III. Die Auswirkungen des Klimawandels sind am Südpol noch kaum zu spüren. Sollte sich die kalte, sauerstoffreiche Zirkumpolarströmung im Südlichen Ozean aber bald erwärmen, drohen dramatische Veränderungen des Ökosystems.

In der Polarregion erforscht Steffens unter anderem die dort ansässige Tierwelt, etwa den Bestand der Wale in den antarktischen Gewässern und die faszinierenden Mechanismen, mit denen sich Pinguine gegen die unerbittliche Kälte schützen. Interessant sind auch die Einblicke in den Zusammenhang von Antarktis- und Weltraumforschung, die der Film gibt. In einem mobilen Hightech-Gewächshaus gelang es deutschen Wissenschaftlern, Gemüse und Obst ohne Erde und natürliches Sonnenlicht zu züchten. Für eine mögliche Besiedelung des Mars ist solches Wissen Gold wert.

Unser Interview mit Dirk Steffens sehen Sie hier im Video:


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH