Zuletzt wurde der Rundfunkbeitrag im April 2015 angepasst, als er geringfügig gesenkt wurde. Nach Meinung einer Expertenkommission soll die Abgabe nun erhöht werden.

Der Streit über den Rundfunkbeitrag erhitzt seit Jahren die Gemüter. Während die einen die Abgabe als Zwangsgebühr kritisieren, befindet das andere Lager die Rundfunkgebühr für den Erhalt eines unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunks als unerlässlich. Nun steht der Rundfunkbeitrag erneut im Zentrum der Schlagzeilen. Wie die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs in Rundfunkanstalten (KEF) in einem Bericht empfahl, soll der Beitrag künftig von bislang 17,50 Euro auf 18,36 Euro angehoben werden. In Kraft treten soll die Erhöhung um 86 Cent demnach ab Januar 2021.

Die letzte Entscheidungsgewalt liegt zwar bei den Bundesländern, die Empfehlung der Expertenkommission gilt jedoch als richtungsweisend. Der Vorsitzende der KEF, Heinz Fischer-Heidelberger, zeigte sich überzeugt, dass durch die Erhöhung des Rundfunkbeitrags die Finanzierung auch künftig in sicheren Bahnen sei. Die kommende Beitragsperiode reicht von 2021 bis 2024. Zuletzt war die Höhe des Beitrages im April 2015 angepasst worden. Damals wurde der Rundfunkbeitrag von 17,98 Euro auf 17,50 Euro reduziert.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH