Nach dem Aus in der Champions League bekommt Bayer Leverkusen eine zweite Europapokal-Chance in der Euro League. In der Zwischenrunde erwarten die Rheinländer an Weiberfastnacht den FC Porto.

Die Königsklasse erwies sich als eine Nummer zu groß. Bayer Leverkusen musste in seiner Champions-League-Gruppe den favorisierten Mannschaften Juventus Turin und Atlético Madrid den Vorzug lassen. Da die Werkself sich jedoch auf den dritten Platz rettete, geht es international eine Ebene tiefer weiter, auch wenn der Gegner nicht danach klingt. Mit dem FC Porto erwischte das Team von Peter Bosz einen ebenso renommierten wie schwierigen Gegner aus dem Lostopf für die Zwischenrunde der UEFA Europa League. RTL überträgt live zur besten Sendezeit.

Der portugiesische Vizemeister, sonst meist in der Champions League vertreten, musste diese Saison von Beginn an mit dem kleineren europäischen Wettbewerb Vorlieb nehmen. Nichts desto Trotz treten die Portugiesen als leichter Favorit die Reise in die BayArena an. Möglicherweise spielt das den konterstarken Leverkusenern sogar in die Karten.

Wie gewohnt berichten Moderatorin Laura Wontorra und Experte Roman Weidenfeller vom Spielfeldrand, wenn zum Hinspiel am Rhein die Flutlichter angehen. Kommentiert wird die Partie ab 21.00 Uhr vom eingespielten Gespann aus Marco Hagemann und dem Ex-Profi Steffen Freund.

Mit der Begegnung rückt die Europa League vom Männersender NITRO ins RTL-Hauptprogramm. In der Vorrunde zeigte NITRO noch ein EL-Spiel pro Spieltag live. Insgesamt beinhaltet das von der Mediengruppe RTL erworbene Rechte-Paket 15 Live-Partien des Wettbewerbs. Im Free-TV schauen diesmal zunächst die Fans von Eintracht Frankfurt in die Röhre, werden jedoch in der Folgewoche, ebenfalls auf RTL, entschädigt.

Das Eintracht-Heimspiel gegen den FC Salzburg wird bereits um 18.55 Uhr angepfiffen. Im Duell mit dem österreichischen Meister hoffen die Frankfurter ebenfalls auf den Sprung ins Achtelfinale. Sehen können die Begegnung, genau wie das Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Malmö FF, allerdings nur Abonnenten des Sport-Streamingdienstes DAZN, der die Rechte an allen Europa-League-Spielen hält. Dies hat jedoch nur bis 2021 Bestand. Langfristig müssen sich Fans auf Veränderungen einstellen.

Ab 2021 strukturiert die UEFA ihre Vereinswettbewerbe um, was auch Einfluss auf die Rechtevergabe nimmt. Während die Europa League auf 32 Teams reduziert wird, entsteht mit der UEFA Conference League ein dritter europäischer Wettbewerb mit ebenfalls 32 Teilnehmenden Vereinen. Die Mediengruppe RTL sicherte sich für beide Europapokale die vollumfänglichen Übertragungsrechte bis Mai 2024. Ein Teil der insgesamt 282 Partien wird weiterhin auf RTL sowie NITRO im Free-TV zu sehen sein. Allerdings müssen Fußball-Fans, die auf alle Begegnungen Zugriff haben möchten, für das hauseigene Streamingangebot TVNOW in die Tasche greifen.

UEFA Europa League – Do. 20.02. – RTL: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH