Präsidenten-Action

Action an Bord: Harrison Ford rettet die "Air Force One"

19.01.2026, 14.53 Uhr
In "Air Force One" rettet Harrison Ford als US-Präsident seine Familie und das Flugzeug selbst vor russischen Terroristen. Wolfgang Petersen inszeniert einen packenden Actionfilm mit patriotischem Flair.

Der damalige amerikanische Präsident Bill Clinton soll von "Air Force One" (1997) begeistert gewesen sein. Von "Independence Day" war er das auch, was zweierlei beweist: Zum einen entwickelten deutsche Regisseure (zunächst Roland Emmerich, später Wolfgang Petersen) offensichtlich ein feines Gespür für amerikanischen Patriotismus. Zum anderen zeigt auch "Air Force One", bei Kabel Eins (Montag, 19. Januar, 20.15 Uhr) jetzt erneut zu sehen, einen Präsidenten, der zum Retter der Welt wird, und zu dem alle voller Stolz aufschauen dürfen.

Ohne unnötige Risiken einzugehen, drehte der 2002 verstorbene Petersen einen konventionellen Actionfilm, der ohne überraschende Wendungen auskommt und sich fast ausschließlich auf bewährte Stilmittel des Genres verlässt. "Air Force One" ist wie schon "Einsame Entscheidung" oder "Con Air" ein Film, der seine Prägung durch die klaustrophobische Atmosphäre eines Flugzeugs erhält.

Ein Jeder-Mann der Tat

Der russische Terrorist Ivan Korshunov (Gary Oldman) und seine Mitstreiter haben die "Air Force One", das Flugzeug des US-Präsidenten, in ihre Gewalt gebracht und wollen auf diese Weise die Freilassung des gefährlichen Generals Radek erzwingen, den Jürgen Prochnow gewohnt minimalistisch in einem gewohnt kurzen Auftritt spielt.

James Marshall (Harrison Ford), Präsident der Vereinigten Staaten, hat sich jedoch nicht, wie die Entführer glauben, mit der Rettungskapsel in Sicherheit bringen lassen, sondern versteckt sich an Bord, um dem Verbrechen höchstpersönlich ein Ende zu bereiten. Nebenbei liegt auch das Leben seiner Familie in seinen Händen, denn die First Lady (Wendy Crewson) und die gemeinsame Tochter Alice (Liesel Matthews) befinden sich in der Gewalt der Entführer.

Es kommt zur erwarteten Schlacht der Giganten, in deren Verlauf prominent besetzte Nebenrollen wie die der Vizepräsidentin (Glenn Close) bedeutungslos bleiben. Harrison Ford spielt das Staatsoberhaupt als Mann der Tat und Gary Oldman interpretiert zum wiederholten Mal das Böse nahe an Fanatismus und Wahnsinn. Nur einer kann gewinnen. Wer das am Ende sein wird, ist ohnehin keine Frage mehr.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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