Schon in der Antike fragte man sich, was Menschen zu großen Taten oder Gedanken befähigte. Die Griechen kamen zu dem Schluss, dass ein persönlicher Dämon großen Männern göttliche Offenbarungen einflüstert. In der Aufklärung rückte eine andere Erklärung in den Vordergrund: Das Genie wurde als menschliches Ideal konzipiert, eine Figur, die menschliche Schaffenskraft und Genialität verkörpert. Doch die Suche danach, was genau Genies dazu befähigt, hatte damit erst begonnen und dauert bis heute an. Lässt sich das Genie irgendwo im Körper verorten? Mit diesem Ansatz wurden die Gehirne verstorbener Genies wie Albert Einstein unter die Lupe genommen. Oder lassen sich Genies einfach per IQ-Test finden? Auf diese Frage lieferte eine großangelegte Studienreihe des Psychologen Lewis Terman erste Antworten. Welche Rolle spielen andere Faktoren, wie Kreativität? Mit modernen Bildgebungs- und Analyseverfahren versuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heute herauszufinden, wie Intelligenz und Kreativität sich in unseren Genen und Gehirnen widerspiegeln. Auch versuchen sie herauszufinden, welche Umweltfaktoren dafür verantwortlich sind, dass sich Talent überhaupt entfalten kann. Bei all dem, warnen Forscherinnen und Forscher, darf man jedoch einen wichtigen Aspekt nicht vergessen: Genie ist eine Zuschreibung. Das offenbart nicht nur, was wir Menschen an uns selbst besonders schätzen und feiern, sondern auch gesellschaftliche Ungleichheiten und zeigt, wie gefährlich die unkritische Verehrung vermeintlicher Genies oder die Suche nach dem Genie in Genen oder Schädelformen sein kann.
Unser Gehirn verarbeitet ständig Signale aus dem Körperinneren. Die Fähigkeit, diese zu deuten, nennt sich Interozeption. Sie hilft, Beschwerden richtig einzuordnen.
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Apotheken sollen in Zukunft eine wichtigere Rolle spielen
Apotheken in Deutschland sollen künftig mehr Aufgaben übernehmen und so das Gesundheitssystem entlasten. Das neue Apothekenreformgesetz ermöglicht zahlreiche pharmazeutische Dienstleistungen, die Ärzte entlasten und Patienten schneller versorgen können.
Ein 55-jähriger Patient erfährt überraschend von seiner Osteoporose-Diagnose, nachdem er wegen erhöhter Blutzuckerwerte einen Arzt aufsuchte. Rückenschmerzen und eine Cortisontherapie führten zur Entdeckung. Frühzeitige Diagnose von Rückenschmerzen bei Risikofaktoren kann entscheidend sein.
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Mehr als die Hälfte der Deutschen ist dauerhaft erschöpft. Julia Wohlfarth präsentiert in ihrem neuen Buch über 50 Strategien, um das Nervensystem schnell zu regulieren.