Stellen wir uns vor, wir könnten die Zeit zurückdrehen. Lange bevor die erste Fabrikuhr schlug, widmeten Jäger und Sammler nur etwa 15 bis 20 Stunden pro Woche der Sicherung ihres Überlebens. Ein Pensum, von dem moderne Teilzeitkräfte nur träumen können. Denn heute bestimmt die Erwerbsarbeit fast alles: unseren Rhythmus, unseren Status und unser Selbstbild - selbst wenn 80 Prozent der Beschäftigten lediglich Dienst nach Vorschrift machen. Wie sind wir in diesem Job-Hamsterrad gelandet? Während wir die 40-Stunden-Woche oft als ein unumstößliches Naturgesetz begreifen, ist sie in Wahrheit eine historische Ausnahme. Der Ökonom Carl Benedict Frey verdeutlicht, wie erst die Industrielle Revolution den Menschen zum messbaren Rädchen im Getriebe degradierte und Lebenszeit in eine marktfähige Ware verwandelte. Heute jedoch stehen wir vor einer Zäsur, die diesen Wandel noch in den Schatten stellen könnte: dem Einzug von Künstlicher Intelligenz und humanoiden Robotern in jene Arbeitsbereiche, in denen wir uns bisher für unersetzlich hielten. Die Entwicklung führt uns an einen fundamentalen Wendepunkt der Menschheitsgeschichte: Arbeiten wir weiterhin, um zu leben - oder beginnen wir zu begreifen, wie das Leben jenseits des Diktats der Stechuhr aussehen könnte? Während Ungewissheit oft zu Sorge führt, betrachten die Kulturanthropologin Payal Arora und der Robotik-Experte David Reger den Wandel mit einer fast provokanten Zuversicht. Für sie markiert der technologische Vorstoß nicht das Ende der menschlichen Relevanz, sondern den Aufbruch in eine neue Ära.
Unser Gehirn verarbeitet ständig Signale aus dem Körperinneren. Die Fähigkeit, diese zu deuten, nennt sich Interozeption. Sie hilft, Beschwerden richtig einzuordnen.
Frangiskos Kakoulakis über seine Rolle als Charlie in "Das gewisse Etwas"
Frangiskos Kakoulakis spricht über seine Rolle als Charlie in "Das gewisse Etwas", einem Film, der die Herausforderungen und die Schönheit der Freundschaft unterstreicht.
Der Trend zu kühleren Reisezielen wächst: Cornwall lockt mit grünen Hügeln, Küstenwanderwegen und malerischen Dörfern. Entdecke das Urlaubsparadies der "Rosamunde Pilcher"-Filme!
Ein 55-jähriger Patient erfährt überraschend von seiner Osteoporose-Diagnose, nachdem er wegen erhöhter Blutzuckerwerte einen Arzt aufsuchte. Rückenschmerzen und eine Cortisontherapie führten zur Entdeckung. Frühzeitige Diagnose von Rückenschmerzen bei Risikofaktoren kann entscheidend sein.
Für Sie gelesen: "1-Minuten-Strategie Erschöpfung" von Julia Wohlfarth
Mehr als die Hälfte der Deutschen ist dauerhaft erschöpft. Julia Wohlfarth präsentiert in ihrem neuen Buch über 50 Strategien, um das Nervensystem schnell zu regulieren.
Ben Metzner von "D'Artagnan über das neue Coveralbum: "Wir reiten auf der Kante"
Zum zehnjährigen Bestehen bringen dArtagnan kein gewöhnliches Album heraus: Die Mittelalterrock-Band um Sänger Ben Metzner hat sich an Coverversionen bekannter Songs gewagt - von Ozzy Osbournes "Crazy Train" bis zu Avicii. Ein Gespräch über die Kunst des Coverns, die Kraft der Musik als gesellschaftliches Bindemittel und die Pläne für die Jubiläumstour.