42 - Die Antwort auf fast alles
16.11.2026 • 14:15 - 14:45 Uhr
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Originaltitel
42: Die Antwort auf fast alles
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
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42 - Die Antwort auf fast alles

Soziale Medien sind längst allgegenwärtig. Sie verbinden Menschen weltweit und machen Kommunikation, Unterhaltung und Informationen jederzeit möglich. Vor allem aus dem Leben von Teenagern sind die sozialen Netzwerke kaum noch wegzudenken. Doch genau diese intensive Nutzung birgt auch Risiken. Während der Pubertät durchläuft das Gehirn eine besonders empfindliche Umbauphase, erklärt der Neurobiologe Martin Korte von der Technischen Universität Braunschweig. So seien jugendliche Gehirne in dieser Zeit besonders empfänglich für kurzfristige Belohnungen. Genau diese liefern die sozialen Netzwerke in Form von Likes, Kommentaren und endlosen Feeds im Überfluss, warnt die Psychiaterin Anna Lembke von der Stanford University. Die Nutzung von Social Media führe dabei zu einem kurzfristigen Anstieg des Dopaminspiegels, langfristig könne eine intensive Nutzung sogar süchtig machen, sagt Lembke. Die Folge: Jugendliche verbringen noch mehr Zeit auf Social Media. Dass sie dort möglichst lange bleiben, ist von den Betreibern der Plattformen natürlich gewünscht. Denn sie wollen von den Nutzenden kein Geld, sondern vor allem Zeit, Daten und Klickverhalten, sagt die Medienpädagogin Angelika Beranek von der Hochschule München. Sie vergleicht die Plattformen mit einer Party: Wer gehen wolle, werde immer wieder angesprochen und zum Bleiben überredet. Gleichzeitig biete Social Media auch Chancen. So könne es für Jugendliche ein Schlüssel sein, um sich die Welt zu erschließen, betont Beranek. "42 - die Antwort auf fast alles" fragt: Wie beeinflussen Algorithmen das Verhalten von Teenagern?

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