A Gaudi im Krakautal
15.02.2026 • 14:45 - 15:30 Uhr
Natur + Reisen, Landschaftsbild
Lesermeinung
Das steirische Krakautal bei Murau ist neben seiner landschaftlichen Schönheit für seine Faschingsbräuche bekannt. Mit viel Hingabe bereiten sich die Menschen hier auf den Höhepunkt der „fünften Jahreszeit“ vor, nähen Kostüme und schnitzen Masken. Das Fas
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Das steirische Krakautal bei Murau ist neben seiner landschaftlichen Schönheit für seine Faschingsbräuche bekannt. Mit viel Hingabe bereiten sich die Menschen hier auf den Höhepunkt der „fünften Jahreszeit“ vor, nähen Kostüme und schnitzen Masken. Das Fas
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Das steirische Krakautal bei Murau ist neben seiner landschaftlichen Schönheit für seine Faschingsbräuche bekannt. Mit viel Hingabe bereiten sich die Menschen hier auf den Höhepunkt der „fünften Jahreszeit“ vor, nähen Kostüme und schnitzen Masken. Das Fas
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Das steirische Krakautal bei Murau ist neben seiner landschaftlichen Schönheit für seine Faschingsbräuche bekannt. Mit viel Hingabe bereiten sich die Menschen hier auf den Höhepunkt der „fünften Jahreszeit“ vor, nähen Kostüme und schnitzen Masken. Das Fas
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Originaltitel
Im Krakautal
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2018
Natur + Reisen, Landschaftsbild

A Gaudi im Krakautal

Das Faschingsrennen am Rosenmontag ist ein uralter Brauch, der nur in den Gemeinden des obersteirischen Bezirks Murau gepflegt wird. Eine von ihnen ist Krakau, in der drei Vereine das Faschingrennen alternierend ausrichten. Um 03.30 Uhr, noch vor dem Morgengrauen, treffen sich die jungen Burschen zum Auslaufen. Die jüngsten sind gerade 14 Jahre alt geworden. Was sie erwartet, ist ein eigenartiges wildes Treiben, das sie sogar über die Grenze nach Salzburg führt. Der Film besucht die Faschingrenner und lässt sich von ihnen erzählen und zeigen, was an ihrem rauch so besonders ist. Es ist die letzte männliche Domäne im oberen Murtal. Der Lauf wird nur von Burschen und Männern durchgeführt, selbst die Frauenrollen werden von Männern dargestellt. Der "Wegauskehrer" führt den Zug an, ist in einen roten Anzug gekleidet und trägt einen langen Besen. Ihm folgt der "Hühnergreifer" mit seinem Federkostüm und einem ausgestopften Habicht auf dem Kopf. Die "Schellfaschinge" sind die größte Gruppe. Etwa 30 an der Zahl, bahnen sie sich samt ihrem Gefolge ihren Weg von Hof zu Hof, wo sie mit lautem Gejauchze und Glockenlärm die Dämonen verscheuchen und den Winter austreiben. Vor jedem Haus tanzen die Schellfaschinge mit ihren kurzen Lederhosen und bunten Spitzkappen, Tüchern und Stecken ein "Kranzl" um die "Glockfaschinge", die mit ihren großen Kuhglocken läuten. Kommen die Faschingrenner zu einer "Speng", einer Kette, die in etwa drei Metern Höhe gespannt ist, muss diese vom Wegauskehrer überklettert werden. Scheitert der Wegauskehrer, ist das Faschingrennen vorbei. Eine Schmach, die jeder Wegauskehrer vermeiden will. Dem Zug der "Schönen" folgt die Gruppe mit dem Ross. Dazu gehören der "Rossknecht", der "Schmied" und die "Schmiedin" und der "Schinder" mit der "Schinderin". Das "Ross" wird von zwei Burschen dargestellt, der vordere trägt eine Rosskopfmaske und der hintere hat einen Pferdeschwanz an sein Hinterteil angenäht. Der Rossknecht versucht nun dem Bauern das Ross zu verschachern, in dem er die Güte und Leistungsfähigkeit des Pferdes anpreist. Auch der Schmied und der Schinder wollen für ihre Dienste entlohnt werden. Die "Vetteln" haben alle "Zottenpoppern" (selbstgemachte Puppen) mit, die schmeißen sie hoch und jammern recht: "Bitt goa schean um a Zutzgeld für mein armes Kind!" Am Schluss folgen noch Handwerker und Hausierer wie der billige Jakob, die Scherenschleifer, die Doktorleute, die Frisöre, Fotografen usw., die natürlich auch ihre Waren und Dienste anbieten.gleitet werden die Faschingrenner von Musikanten. In den Häusern werden alle großzügig bewirtet und in den Stuben wird gesungen und getanzt. Beim Betläuten muss das Faschingrennen beendet sein, sonst holt der Teufel das Ross - so die Sage.

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