Mörder-Ehepaar: Limburg, 8. September 1994: Ein typischer Samstag für die beiden Schülerinnen Kathi und Anne. Sie treffen sich mit ihrer Clique in der Disco "Easy", wollen dann in die Disco "Anyway" weiterziehen. Als die beiden Teenager am nächsten Morgen nicht nachhause kommen, schalten die Eltern der beiden Mädchen die Polizei ein und erstatten eine Vermisstenanzeige. Die Polizei beginnt routinemäßig mit der Ermittlungsarbeit und befragt Freunde und Verwandte. Eine heiße Spur ergibt sich aus der Befragung nicht. Zwei Tage später, am Dienstag, findet ein Sägewerkbesitzer in einem Waldstück bei Wetzlar zwei unbekleidete Leichen. Die alarmierte Polizei kann die Leichen noch vor Ort identifizieren: Es sind die beiden vermissten Teenager Kathi und Anne. Aufgrund der offensichtlichen Verletzungen ist klar, dass es hier um ein Verbrechen geht, um einen Doppelmord. Noch vor Ort fallen den Rechtsmedizinern besonders Verletzungen stumpfer Gewalt im Bereich der Brüste, sowie Schnitte und Schwellungen im Genitalbereich auf. Dies lässt die Ermittler vermuten, dass der Täter womöglich im sado-masochistischen Milieu zu finden sein könnte. So werden neben Bekannten und Verwandten der Opfer auch zahlreiche Männer aus der Region überprüft, die regelmäßig Sexshops konsultieren oder Kunden von Erotikversandhäusern sind. Die Arbeit ist sehr aufwändig, dauert über Wochen und Monate, führt aber letztlich nicht zum Ziel. War der Täter doch ein Freund oder Bekannter aus der Disco? War der Mord an Kathi und Anne eine Beziehungstat? Mord in der Badewanne: Paderborn, 22. Juni 1998: Die beiden Kinder Tobias (1,5 Jahre) und Jonas (3 Jahre) wecken ihren Vater Frank K. Doch wo ist die Mama? Im Badezimmer? Die Tür ist verschlossen. Auf Rufe gibt es keine Reaktion. Der Familienvater bittet im Haus um Hilfe. Ein Nachbar, Medizin-Student, eilt herbei. Gemeinsam brechen sie die Badezimmertür auf. Im Bad liegt die gesuchte Mutter - leblos in der Wanne. Der angehende Mediziner beginnt mit Wiederbelebungsmaßnahmen, der Ehemann ruft den Notarzt. Doch auch der kann nur noch den Tod der jungen Frau feststellen. In der Badewanne liegt das Radio der jungen Frau, sie scheint durch einen elektrischen Schlag getötet worden zu sein. War ihr Tod ein Unfall oder ein Selbstmord? Die junge Frau war mit Freunden bis 3:30 Uhr in einer Disco unterwegs, wurde dann nach Hause gebracht. Ihr Mann wurde daraufhin wach, hat kurz mit seiner Frau gesprochen. Die hat sich noch eine Flasche Bier geholt und sich ein Bad eingelassen. Der Mann sei daraufhin wieder ins Bett gegangen. Ermittlungen ergeben, dass es in der Ehe ab und zu Probleme gab, weil die junge Frau gerne ausging und der Mann dann zu Hause auf die kleinen Kinder aufpassen musste. Der Staatsanwalt ordnet die Obduktion der Leiche an, um Klarheit über die Todesursache zu bekommen. Das Ergebnis der Rechtsmedizin Münster ist eine Sensation: Es war weder ein Unfall noch war es ein Selbstmord. Es war Mord! Die Frau hat Verletzungen, die belegen, dass sie bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und unter Wasser gedrückt worden ist. Doch daran ist sie nicht gestorben. Sie ist mittels Strom regelrecht exekutiert worden. Der Ehemann der toten Frau gerät in das Visier der Ermittler.
Fettleber ohne Alkohol – wenn der Stoffwechsel die Leber angreift
Eine 60-Jährige aus Rheinland-Pfalz kämpft mit einer stoffwechselbedingten Fettlebererkrankung. Trotz fehlender Symptome kann diese Krankheit schwerwiegende Folgen haben, wie erhöhte Risiken für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Intensive Betreuung im Leberzentrum Mainz und eine Ernährungsumstellung helfen ihr, die Krankheit in den Griff zu bekommen.
Yared Dibaba: "Ich möchte mich einbringen, in den Dialog gehen"
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Zwangsstörungen belasten Betroffene und sind oft schwer nachvollziehbar. Ein neuer Ratgeber erklärt die Unterschiede zwischen Marotten und krankhaften Zwängen und gibt wertvolle Tipps zur Überwindung.
Midge Ure: "Es ist entweder mutig oder komplett verrückt"
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