Eine Streckenführung voller Superlative: Auf knapp 100 Kilometern durch die spektakuläre Gebirgslandschaft des Himalajas klettert die Kalka-Shimla-Bahn rund 1500 Meter in die Höhe. Dabei passiert sie 103 Tunnel, fährt über 864 Brücken und durch 919 Kurven. Nur die Fahrzeit ist nicht rekordverdächtig: Rund sechs Stunden ist die Kalka-Shimla-Bahn unterwegs. Trotzdem - oder genau deswegen - liebt man sie. Einheimische ebenso wie Touristen. Erbaut im Jahr 1891, führt die Strecke von der Kleinstadt Kalka nach Shimla, der Hauptstadt des indischen Bundesstaats Himachal Pradesh. Das auf rund 2200 Metern Höhe gelegene Shimla gehörte früher zum nepalesischen Königreich und besitzt ein angenehm frisches Klima, weswegen die britische Kolonialregierung diese Stadt auch als Sommerresidenz nutzte. Bis zum Bau der Eisenbahn musste das gesamte Regierungspersonal einschließlich seiner Arbeitsmaterialien zweimal jährlich den Weg von und nach Kalkutta als gewaltige Karawane mit bis zu 20.000 Trägern zurücklegen. 1914 fanden in Shimla die britisch-chinesisch-tibetischen Verhandlungen über die künftige Grenzziehung Tibets statt, und im Jahr 1971 stand Shimla noch einmal im Mittelpunkt des politischen Geschehens: Nach dem Bangladesch-Krieg unterzeichneten dort der pakistanische Staatspräsident Bhutto und die indische Premierministerin Indira Gandhi das Shimla-Abkommen, in dem die Waffenstillstandslinie in der umstrittenen Kaschmir-Region festgelegt wurde, die bis heute gilt. Neben diesen politischen Meilensteinen, für die die Gebirgsstadt berühmt ist, ist Shimla auch als touristisches Ziel für einheimische und ausländische Besucher bekannt. Einen wesentlichen Anteil daran besitzt die mitunter abenteuerliche, an schroffen Steilhängen entlangführende Bahnstrecke. Vor allem wegen ihrer zahlreichen architektonisch wertvollen Brücken steht die Kalka-Shimla-Bahn inzwischen auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Strecke führt vorbei an beschaulichen Kleinstädten wie Barog oder Kandaghat, in denen auch zahlreiche Tempelanlagen zu sehen sind. Eine Besonderheit hat die Stadt Solan zu bieten, die in Indien als Zentrum der Pilzzucht gilt. Das richtige Verhältnis von kühler Gebirgsluft und ausreichender Feuchtigkeit hat dazu geführt, dass dort inzwischen in Hunderten von Zuchtfarmen Champignons, Austernsaitlinge und andere Pilze kultiviert werden. Der inzwischen von Dieselloks deutscher Herkunft angetriebene "Toy Train" mit seiner kühnen Streckenführung ist ein Zeugnis britischer Ingenieurskunst. Ein Überbleibsel der Kolonialherren, welches von den Indern gern übernommen wurde. Der Film stellt die Bahn und die Orte entlang ihrer Strecke vor und betrachtet die Menschen, die mit den Zügen fahren - ebenso wie die, die für den reibungslosen Betriebsablauf dieser "sehr lebendigen Museumsbahn" verantwortlich sind.
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