Im Münchner Prinzregententheater werden am 17. Januar zum 41. Mal die Porzellan-Pierrots für den Bayerischen Filmpreis vergeben. Das BR-Fernsehen überträgt live, die Moderation liegt wieder in Händen von Christoph Süß.

Jeweils am dritten Freitag im Januar, meist bei unwirtlichem Wetter, versammelt sich im Münchner Prinzregententheater nicht nur die weißblaue, sondern auch viel bundesdeutsche, wenn nicht gar internationale Kinoprominenz. Traditionell überträgt das Bayerische Fernsehen die Gala, bei der die legendären Pierrot-Porzellanfiguren vergeben werden, live. Auch beim 41. Mal sorgt "quer"-Moderator Christoph Süß für gute Laune. Mit insgesamt 300.000 Euro Preisgeld ist der Bayerische Filmpreis nach dem Deutschen Filmpreis der zweitwichtigste in Deutschland. Vor allem der Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für ein künstlerisches Lebenswerk ist hoch angesehen. Wie am 08. Januar bekannt gegeben wurde, wird ihn diesmal der 66-jährige Heiner Lauterbach ehalten, der seit Doris Dörries Kinokomödie "Männer" von 1985 einer der profiliertesten deutschen Schauspieler ist.

Im Vorfeld konnten die Zuschauer bereits ihren Lieblingsfilm wählen, der auch bei der "offiziellen" Verleihung eine wichtige Rolle spielen wird. Es gewann die bayerische Eberhofer-Komödie "Leberkäsjunkie". Zur Auswahl standen außerdem Bora Dağtekins Handy-Komödie "Das perfekte Geheimnis", die Ferdinand von Schirach-Verfilmung "Der Fall Collini", Caroline Links "Der Junge muss an die frische Luft" mit Hape Kerkeling und die Buddy-Komödie "100 Dinge" von und mit Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer.

Bayerischer Filmpreis 2019 – Fr. 17.01. – BR: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH