Bayerns Naturdenkmäler - Von Höllental bis Teufelsküche
Die Naturdenkmäler Bayerns sind Einzelschöpfungen der Natur von besonderer Eigenart und Schönheit. Sie beweisen, dass die Naturgeschichte Bayerns seit Jahrmillionen im Wandel ist. Filmautor Bernhard Rübe erzählt in der Dokumentation "Bayerns Naturdenkmäler - Von Höllental bis Teufelsküche" Geschichten vom Kalk in der Alpenregion und dessen Abtragung durch Quell- und Sickerwasser. Kalk ist ein Baumeister der bayerischen Landschaften: Die kalkigen Sedimentschichten des vor 135 Millionen Jahren verlandeten Jurameeres werden weiterhin angehoben, abgetragen, verfrachtet, modelliert, neu geformt und verkarstet. Regen durchsickert sie, schafft atemberaubende Höhlensysteme, bricht sich in kristallklaren Karstquellen Wege an die Oberfläche. Gletscher verfrachteten das abgetragene Sediment aus den Alpen und formten eine Moränenlandschaft. Grundlage für Wälder, uralte Bäume, artenreiche Trockenrasen und Feuchtwiesen. Auch Vulkane, gebackene und verwehte Silikat Sande, an die Oberfläche gewandertes Tiefengestein und sogar ein Gesteinsbrocken aus dem Weltall schufen das Gerüst für biologische Prozesse, die das heutige Gesicht Bayerns prägen. Alle ausgewählten Naturdenkmäler sind geologische Grundlage für ganz eigene, oft hoch spezialisierte Tier- und Pflanzengesellschaften, die dort nur existieren können, weil Wasser, Wetter und Gestein ihnen einen besonderen Boden bereitet haben. Im ersten Teil der Dokumentation "Bayerns Naturdenkmäler - Von Höllental bis Teufelsküche" erzählt Autor Bernhard Rübe Geschichten vom Ursprung des Kalks in der Alpenregion und dessen Abtragung. Von den vielen Gesichtern des Quell- und Sickerwassers, seiner zerstörerischen Kraft und der Neubildung in den Voralpenregionen Südbayerns. "Bayerns Naturdenkmäler - Von Wackelstein bis Zwölf Apostel" folgt am 23.9.26 im BR Fernsehen.
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