Beachtliche Stätten und ihre wilden Nachbarn
11.09.2026 • 18:35 - 19:20 Uhr
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Originaltitel
Secrets sauvages du patrimoine
Produktionsland
D, F
Produktionsdatum
2026
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Beachtliche Stätten und ihre wilden Nachbarn

Ob in den tiefen Wäldern der Karpaten oder hoch oben auf den Gletschern des Mont Blanc: In diesen großartigen Landschaften voller Felsen, Burgen und historischer Stätten entsteht teilweise eine neue Beziehung zwischen Mensch und Natur. In den rumänischen Karpaten erwachen im Schatten des sogenannten Dracula-Schlosses Fledermäuse und Braunbären aus ihrem Winterschlaf. Auch der Wisent, das größte Landsäugetier Europas, ist hier wieder heimisch geworden und trägt zur Regeneration uralter Ökosysteme bei. Weiter westlich, im Elsass, zu Füßen der Hohkönigsburg kämpft der durch die moderne Landwirtschaft stark bedrohte Feldhamster ums Überleben. Die Weißstörche, die beinahe ausgestorben waren, nisten inzwischen wieder auf den Dächern der Dörfer und werden so zum Symbol für ein überwiegend harmonisches Zusammenleben von Mensch und Tier. In der Sächsischen Schweiz überragen atemberaubende Felsformationen die Basteibrücke. Jedes Jahr bewundern Millionen Besucherinnen und Besuchern die fantastische Landschaft, die ein idealer Zufluchtsort für Wanderfalken ist. Hier zeigt sich, dass nachhaltige Forstwirtschaft, Tourismus, Wissenschaft und Naturschutz Hand in Hand gehen können. Schließlich führt die Reise in die Pyrenäen und in das Mont-Blanc-Massiv. Auf dem Pic du Midi de Bigorre wird deutlich, wie stark die Ökosysteme durch den Klimawandel unter Druck geraten. Im Mont-Blanc-Massiv entdecken Wissenschaftler zudem, dass selbst der Schnee eine eigene, unsichtbare Lebenswelt beherbergt: Mikroalgen bilden eine Art "Hochgebirgsozean", der für das Leben in den Bergen unverzichtbar ist.

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