Erst wenn der Strom fehlt, merken wir, wie abhängig wir von ihm sind: Das Licht erlischt, Fahrstühle bleiben stecken, Ampelausfall führt zum Verkehrschaos, schon nach wenigen Stunden funktioniert kein Handy mehr - die Kommunikation bricht zusammen. Es gibt kein Geld mehr am Automaten, auch Kartenzahlung funktioniert nicht mehr und an der Tankstelle kann kein Sprit mehr gezapft werden. Spätestens wenn die Kühlketten und die Wasserversorgung zusammenbrechen, merken wir: Ohne Strom funktioniert nichts in diesem Land. Das gilt auch für ländliche Regionen: Kein Landwirt kann hunderte Kühe von Hand melken, Hühner ersticken an den Ausdünstungen ihres eigenen Kots, wenn die Lüftungen in den Ställen ausfallen. Industriell betriebene Landwirtschaft ist unmöglich ohne Strom. Doch: Wie sicher ist unser Stromnetz? Im Krieg gegen die Ukraine ist die elektrische Versorgung ein Hauptziel russischer Angriffe. Auch wir in Deutschland müssen uns mehr Gedanken machen: Wie gut sind wir vorbereitet - in Zeiten hybrider Kriegsbedrohung, beständig ansteigender Cyber-Angriffe, vermehrter Drohnensichtungen über Anlagen der kritischen Infrastruktur? Bei einer Großübung, bei der ein deutschlandweiter Stromausfall simuliert wird, sind wir unterwegs mit Helfern von Feuerwehr, Polizei und Militär. Schnell zeigt sich: Hier läuft längst nicht alles rund im Krisenfall - und vielen fehlen Antworten auf sehr einfache Fragen. Und weil die Stromtrassen Europas zusammenhängen: Kann ein solcher Ausfall das gesamte europäische Netz aus dem Takt bringen? Die WDR Story lässt Menschen aus Stromwirtschaft, Katastrophenschutz, Militär und Politik auf die Problematik blicken, Betroffene zu Wort kommen, die bei den langanhaltenden Stromausfällen etwa im Münsterland 2005 oder jüngst in Berlin mit dabei waren. Sie schaut auf die Gesetzeslage und das neue "Kritis-Dachgesetz", das so genannte "kritische Infrastruktur" besser schützen soll. Sie zeigt aber auch: Wir alle haben uns in vielen Jahren des Friedens daran gewöhnt, dass immer alles funktioniert. Oder - wie es ein Helfer formuliert: "Es schadet nicht, Kerzen für den Frieden anzuzünden. Aber sie sind auch nützlich bei Stromausfall. Das haben wir nur vergessen."
Unser Gehirn verarbeitet ständig Signale aus dem Körperinneren. Die Fähigkeit, diese zu deuten, nennt sich Interozeption. Sie hilft, Beschwerden richtig einzuordnen.
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Apotheken in Deutschland sollen künftig mehr Aufgaben übernehmen und so das Gesundheitssystem entlasten. Das neue Apothekenreformgesetz ermöglicht zahlreiche pharmazeutische Dienstleistungen, die Ärzte entlasten und Patienten schneller versorgen können.
Ein 55-jähriger Patient erfährt überraschend von seiner Osteoporose-Diagnose, nachdem er wegen erhöhter Blutzuckerwerte einen Arzt aufsuchte. Rückenschmerzen und eine Cortisontherapie führten zur Entdeckung. Frühzeitige Diagnose von Rückenschmerzen bei Risikofaktoren kann entscheidend sein.
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Mehr als die Hälfte der Deutschen ist dauerhaft erschöpft. Julia Wohlfarth präsentiert in ihrem neuen Buch über 50 Strategien, um das Nervensystem schnell zu regulieren.