BÜRGERMEISTER, SCHÄFER, WITWE und ein DRACHE sind die wichtigsten Akteure einer stetig schwindenden Gesellschaft im Bergdorf Pirin. Die seit Jahrhunderten gelebte Tradition verstummt allmählich und die Natur erobert die leerstehenden Häuser der ehemaligen Dorfbewohner zurück. Denn die meisten sind schon lange fort, doch dieser Film interessiert sich für die Gebliebenen. Der Bürgermeister, Georgi, hat immer noch die Hoffnung, das Dorf in eine touristische Attraktion verwandeln zu können - und eine Frau im Internet zu finden. Der Schäfer, Iliya, zieht mit seiner Herde hoch ins Gebirge und sucht Trost in der Verbindung mit der wilden Natur. Die Witwe, Maria, träumt davon, dass ihr Mitte 40-jähriger Sohn, mit dem sie sich ein Zimmer teilt, eines Tages doch eine Familie gründet und sie mit Enkelkindern beschenkt. Der Drache, Gincho, ist in aller Munde und scheint sowohl für das Wohlergehen als auch für das Leid des Dorfes verantwortlich zu sein. Die Schicksale der Protagonisten sind berührend, ihre Sehnsüchte und Ängste formen ihr Leben. In Pirin haben Rituale und Traditionen einen hohen Stellenwert und versuchen sich zu behaupten gegen die globale Angleichung. Der Film ist das Zeitdokument eines besonderen Ortes in Europa, der bald verschwunden sein wird. Mit Pirin und seinen faszinierenden Einwohnern wird ein Stückchen mystischer Realität festgehalten, die immer weniger Platz in unserer Welt zu haben scheint. Wieviel Hoffnung braucht der Mensch, um die Vergänglichkeit und das Gefühl der Isolation besser ertragen zu können? Bedeutet das Verschwinden des Alten zwangsläufig die Geburt eines neuen Anfangs? Was wird aus den Menschen am Rande von Europa? Was wird aus Pirin? Die Filmemacherin Eliza Petkova hat an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) studiert.
Maximaler Raum für eigene Gedanken: Ein Gespräch mit Oliver Wnuk
Oliver Wnuk, bekannt aus "Nord Nord Mord" und "Stromberg", veröffentlicht zusammen mit Cartoonist Tobias Vogel das Buch "Besser wird's nicht". Ein Werk voller persönlicher Einblicke und humorvoller Cartoons, das beim Lappan Verlag erscheint.
Am 3. März ruft die WHO zum Welttag des Hörens auf, um das Bewusstsein für die Bedeutung guten Hörens zu schärfen. Studien zeigen: Hörgeräte verbessern die Lebensqualität.
Eine Kundin berichtet von ihrer erfolglosen Behandlung einer Blasenentzündung nach dem Urlaub in Sri Lanka. Der Apotheker gibt wichtige Hinweise, wie Resistenzen vermieden werden können und was bei der Medikamenteneinnahme zu beachten ist.
Fritz Karl: „Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Schreiben so leichtfällt“
Kriminalpsychologe Thomas Meiberger (Fritz Karl) bekommt es im ersten Film in der neuen Reihe „Der Salzburg-Krimi“ mit einer Mordserie zu tun, die mit dem Fund eines Gekreuzigten im Wolfgangsee beginnt. prisma sprach mit Fritz Karl, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist.
Die Deutschen wollen gerne nachhaltig reisen – doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Das zeigt ein neuer Bericht zum Nachfragemonitor „Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen“. Nachhaltigkeit fängt schon beim Thema Anreise an. Wie wäre es also mal mit einer Bahnfahrt in den Urlaub? Schöne Ausblicke unterwegs inklusive. prisma stellt eine Auswahl interessanter Strecken und Ziele vor.
Undichte Herzklappen: Katheter statt OP am offenen Herzen
Dank minimalinvasiver Katheterverfahren sind Herzklappenoperationen heute schonender als je zuvor. Vor allem für ältere Patienten bedeutet das mehr Lebensqualität und weniger Risiken.