Das Geheimnis der Hieroglyphen: Champollions Geniestreich
14.03.2026 • 21:45 - 23:25 Uhr
Info, Geschichte
Lesermeinung
Champollion auf der Suche nach weiteren Hieroglyphen
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Mit der Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen vor 200 Jahren schaffte Jean-François Champollion die Grundlage für die wissenschaftliche Erforschung des antiken Volkes.
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Jean-François Champollion (li.) und sein älterer Bruder Jacques-Joseph (re.): Beide waren maßgeblich an der Entschlüsselung der Hieroglyphen beteiligt.
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Flachrelief mit Hieroglyphenschrift im Tempel von Abu Simbel
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Originaltitel
Dans le secret des hiéroglyphes : les frères Champollion
Produktionsland
F, CH, B, E, CDN
Produktionsdatum
2022
Info, Geschichte

Das Geheimnis der Hieroglyphen: Champollions Geniestreich

Es ist der 14. September 1822, als Jean-François Champollion in einem kleinen Dachzimmer in der Rue Mazarine in Paris den Schlüssel zur Entzifferung der Hieroglyphen entdeckt. Mit der letzten entschlüsselten Kartusche hält er endlich das fehlende Puzzlestück in der Hand. Der Code ist geknackt - eine jahrtausendealte Zivilisation erwacht zu neuem Leben. In die Geschichtsbücher ging jedoch nur das Genie ein, dem es gelang, das Rätsel der ägyptischen Schriftzeichen zu lösen. Dabei verbirgt sich hinter diesem Erfolg in Wahrheit ein Duo: Die Brüder Jean-François und Jacques-Joseph glaubten an das Unmögliche. Ihnen ist es gelungen, was Generationen von Forschern vor ihnen vergeblich versucht hatten. Während der gesamten Arbeit schrieben sich die beiden fast 700 Briefe, die es Ägyptologen und Historikern ermöglichen, den Beitrag des älteren der Champollion-Brüder angemessen einzuordnen. Diese reichhaltige, teils unveröffentlichte Korrespondenz erzählt von den damaligen sozialpolitischen Umständen und der angespannten Lage im Frankreich nach dem Ende des Ersten Kaiserreichs - am Vorabend des "Weißen Terrors" unter Ludwig XVIII. Auch weitere Figuren spielten eine wesentliche Rolle im Leben der Brüder: ihr Förderer, der Mathematiker und Präfekt des Départements Isère, Joseph Fourier, oder der englische Gelehrte Thomas Young, den eine lebenslange Rivalität mit Jean-François verband. "Das Geheimnis der Hieroglyphen" erzählt auch von den faszinierenden Erlebnissen Jean-François Champollions, als er gegen Ende seines viel zu kurzen Lebens Tempel und Grabanlagen des alten Ägypten vor Ort erforschen durfte. Innerhalb weniger Jahre gelang es ihm, den Grundstein für die moderne Ägyptologie zu legen.

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