Das Waisenhaus für wilde Tiere
14.04.2026 • 11:55 - 12:45 Uhr
Natur + Reisen, Tiere
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Strausse können mit ihren Krallen ganz schön gefährlich werden.
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Auch Leoparden waren mal süße kleine Kätzchen.
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Die Erdmännchen müssen heute von Parasiten befreit werden.
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Luchs steht auf Felsen, Blick in Kamera
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Produktionsland
D, A
Produktionsdatum
2013
Natur + Reisen, Tiere

Das Waisenhaus für wilde Tiere

Bei den Volontären auf Harnas ist sie besonders beliebt: die tägliche Fütterungstour. Als erstes geht es zu den Straußen. Die Hauptgruppe lebt nicht weit vom Farmzentrum entfernt. Ihre Fütterung ist abenteuerlich, denn die Tiere sind - freundlich ausgedrückt - etwas anhänglich. Volontärin Christina ist zum ersten Mal dabei und kennt sich nicht wirklich aus, Volontär Mitsch ist erst vor kurzem auf Harnas angekommen, weiß er aber schon mal um die gefährlichen Krallen. Die Fütterungstour führt weiter zu den Wildhunden. 30 Tiere leben auf Harnas. Ein großer Erfolg, denn sie sind vom Aussterben bedroht. Diese Fütterung hat ihren speziellen Charme. Die Leibspeise der Hunde sind glitschige Innereien, welche die Volontäre über den Zaun werfen müssen. In einem Nebengehege lebt Wildhund Tom, eine Handaufzucht, der vom Rudel nicht akzeptiert wird. Er bekommt den ersten Happen, anschließend darf das vierköpfige Rudel sich um den Hauptteil streiten. Die Erdmännchen im Farmzentrum leiden unter Parasiten und müssen behandelt werden - diese Aufgabe übernehmen die Volontäre Max und Stella. Kein leichter Job - sie müssen jedes einzelne Tier einfangen, untersuchen und im Falle des Falles behandeln. So possierlich sie aussehen - Erdmännchen sind Raubtiere. Kaum ist Volontär Don angekommen, möchte er nach zwei alten Bekannten sehen. Die Leoparden Dolce und Gabbana kamen als Babys nach Harnas. Don entwickelte schnell eine Beziehung zu den beiden. Nun sind sie ein Jahr alt. Es sieht fast so aus, als ob die Wildkatzen sich an ihren ersten Volontär erinnern.

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